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Zerstörungswut
Erneuter Angriff auf die Schwarze Frau von Massen

Wieder haben sich Vandalen an der Schwarzen Frau, der Sagenfigur  auf der Massener Dorfaue, vergriffen. Ordnungsamtschef Matthias Pohl schaut sich den Schaden an. Die Forke ist zerbrochen.
Wieder haben sich Vandalen an der Schwarzen Frau, der Sagenfigur auf der Massener Dorfaue, vergriffen. Ordnungsamtschef Matthias Pohl schaut sich den Schaden an. Die Forke ist zerbrochen. FOTO: Gabi Böttcher / LR
Massen. Die Skulptur auf der Dorfaue kommt nicht zur Ruhe. Jetzt ist die Forke zerbrochen worden.

) Feuerwehrleute haben am Donnerstagvormittag beim Abbau des Weihnachtsbaumes auf der Dorfaue den Schaden entdeckt. Die als Schwarze Frau bekannte Skulptur ist diesmal an ihrem „Arbeitsgerät“, einer zweizackigen Gabel, angegriffen worden. Einer der Zacken ist durchbrochen und samt seiner Metallverstärkung verbogen worden. Amtsdirektor Gottfried Richter ist in Brast: „Es ist mir vollkommen unverständlich, dass immer wieder diese Figur beschädigt wird.“ Zur Ermittlung der Höhe des Schadens werde ein Gutachter beauftragt. Bildhauer Frieder Preis, der in Baden-Württemberg lebt, könne nicht eben mal so vorbeischauen. Vermutlich ist die Sachbeschädigung bereits am Wochenende erfolgt, hier habe es in der Nähe eine größere Feier gegeben. Genaueres wisse man jedoch noch nicht. Es ist Anzeige bei der Polizei erstattet worden. Zuletzt war die Schwarze Frau, die als Polyester-Guss gefertigt wurde, im Dezember 2014 einem Brandanschlag zum Opfer gefallen. Die Original-Plastik, die in Bronze gegossen war, war drei Jahre zuvor Beute von Metalldieben geworden.