ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
| 19:29 Uhr

Neue Runde besprochen
Erneut „Toleranz durch Dialog“

Doberlug-Kirchhain. Zwölf Grundschulen haben sich für das Projekt von G3 und Schulamt angemeldet.

Anfang Oktober haben sich Referenten und Organisatoren zum alljährlichen Erfahrungsaustausch des Projektes „Toleranz durch Dialog“ getroffen. Der Verein „Generationen gehen gemeinsam“ (G3) e.V. organisiert seit 2005 gemeinsam mit dem staatlichen Schulamt dieses Vorhaben. Mit der finanziellen Unterstützung durch den Landkreis Elbe-Elster kann es seit vielen Jahren erfolgreich umgesetzt werden.

Zu den jeweiligen Projekttagen können sich Schüler in regionalen Schulen mit Unterstützung von Hilfsmitteln wie Rollstühlen, Blindenstöcken oder auch Augenmasken in die Lage von Menschen mit Handicap versetzen. Genauso wichtig sind aber auch die persönlichen Lebenserfahrungen der Referenten, die an den Projekttagen gern berichten und die speziellen Fragen der Schüler beantworten.

In der Gaststätte „Zur Waldhufe“ in Doberlug-Kirchhain tauschten sich alle Beteiligten – Christa Groth, Dirk Schulze, Jürgen Brückner, Sindy Schindler, Corina Paul, Ute Günther, Helga und Rainer Engelmann, Monika und Wilfried Krüger; es fehlten Diana Engelmann und Manfred Liebezeit – zu den Projekttagen, die im vergangenen Jahr durchgeführt wurden, aus. Probleme wurden angesprochen und diskutiert, Vorschläge für einen verbesserten Ablauf erarbeitet. Auch die Planung des neuen Schuljahres stand auf der Tagesordnung. Zwölf Grundschulen haben sich nach dem Aufruf durch das staatliche Schulamt bei der Projektkoordinatorin Ute Günther, Lehrerin in Rückersdorf, für einen erneuten Projekttag angemeldet.

Dank tatkräftiger Unterstützung der acht Referenten können die Projekttage in den Schulen durchgeführt werden. Besonderer Dank gilt Jürgen Brückner, Integrationsbeauftragter des Landkreises Elbe-Elster, der mit einem Sonderzuschuss das Projekttreffen unterstützte.

(pm/leh)