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Erasmus verbindet Schulen europäischer Länder

Lehrer aus Polen, Griechenland, England, Irland und Spanien zu Besuch im Rathaus Doberlug-Kirchhain bei Bürgermeister Bodo Broszinski (r.).
Lehrer aus Polen, Griechenland, England, Irland und Spanien zu Besuch im Rathaus Doberlug-Kirchhain bei Bürgermeister Bodo Broszinski (r.). FOTO: Heike Lehmann
Doberlug-Kirchhain. Die Berg-Grundschule, einzige staatliche Grundschule in der Stadt, sind in dieser Woche Gastgeber für ein europäisches Lehrertreffen. Zum dritten Mal ist die Schule internationale Partnerschule beim Erasmus-Projekt (vorher Comenius). leh

Außerdem mit dabei: Schulen in Spanien, Polen, Irland, England und Griechenland.

Nach dem ersten von zwei Projektjahren ziehen die Lehrer und Schulleiter der teilnehmenden Schulen, die meisten von ihnen sind das erste Mal überhaupt in Deutschland, Zwischenbilanz. Besuche in Finsterwalde, an der F 60, im Spreewald und in Berlin gehören zum Rahmenprogramm für die Gäste. Am Donnerstag wurden sie von Bürgermeister Bodo Broszinski (FDP) im Rathaus empfangen und anschließend über das Kloster- und Schlossareal in Doberlug geführt. Dass sich das Stadtoberhaupt dafür sein historisches Kostüm angezogen hat, kam an und animierte zu gemeinsamen Erinnerungsfotos.

Schulleiterin Christina Freudenberg-Klaus zum Effekt der Europa-Projekte: "Es sind ja immer wieder neue Schüler, hauptsächlich die der 5. und 6. Klassen, die intensiv einbezogen werden. Aber man spürt, dass durch diese internationalen die Kinder aktiver werden, interessierter an anderen Sprachen sind und sie besser lernen. Das Interesse an anderen Ländern wächst und der Horizont erweitert sich."

Für die zwei aktuellen Projektjahre bekommt die Berg-Grundschule von der EU 20 550 Euro als Zuschuss. Der Projekttitel lautet: "Euro Trading, young Entrepreneurs on the move" (Europäischer Handel, junge Unternehmer in Aktion).

Im November werden "für eine ganze Woche Schüler der teilnehmenden Projektschulen in Doberlug-Kirchhain erwartet und bei Gastfamilien untergebracht", teilt Projektleiterin Uta Ksienrzyk mit.