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| 07:18 Uhr

Viele Einsätze für Feuerwehr und Polizei
Mehrere Sturmschäden in Elbe-Elster

 Sturmtief „Mortimer“: Im Elsterwerdaer Ortsteil Kotschka ist ein Baum in ein Wohnhaus gekracht.
Sturmtief „Mortimer“: Im Elsterwerdaer Ortsteil Kotschka ist ein Baum in ein Wohnhaus gekracht. FOTO: Feuerwehr
Elbe-Elster. Das Sturmtief „Mortimer“ führt zu Unfällen, Verkehrsbehinderungen und Schäden an Gebäuden. Von Daniel Roßbach

Der Landkreis Elbe-Elster war am frühen Montagmorgen eine der am stärksten von den Folgen des Sturmtiefs „Mortimer“ betroffenen Regionen in der Lausitz. Es kam zu Unfällen, Verkehrsbehinderungen und Gebäudeschäden.

Der schwerste Unfall ereignete sich bei Lichterfeld: Ein Auto kollidierte dort mit einem umgestürzten Baum. Die Fahrerin des Wagens musste durch Rettungskräfte in ein Krankenhaus gebracht werden.

Wie die Polizei weiter mitteilt, führten Windböen gegen 7.40 Uhr dazu, dass an der Ortsausfahrt von Herzberg in Richtung Jüterbog ein Kleintransporter von der Fahrbahn abkam. Der Fahrer blieb dabei jedoch unverletzt, es entstand ein Sachschaden von mehreren Hundert Euro. Bei Massen stießen außerdem am Vormittag ein Krankenwagen und ein Auto mit Anhänger auf einer Kreuzung zusammen. Das Auto überschlug sich, der auf dem Anhänger aufgeladene Mutterboden wurde auf der Fahrbahn verteilt und beide Fahrer leicht verletzt.

An mehreren Orten in Elbe-Elster stürzten Bäume auf Straßen und behinderten den Verkehr, so etwa in der Nähe von Finsterwalde, Wiederau und Herzberg. Auch Telefonmasten und Bauzäune wurden von den Böen auf Straßen geweht.

Anders als die Linien zwischen Cottbus und dem Spreewald wurden die Bahnstrecken in Elbe-Elster durch den Sturm allerdings nicht unterbrochen.