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Elbe-Elster-Markthalle: Erster Standort gescheitert

Finsterwalde. Der erste Standort für eine Elbe-Elster-Markthalle in einer ehemaligen Bankfiliale direkt am Finsterwalder Marktplatz ist geplatzt. "Der Vermieter hat einen anderen Interessenten. Frank Claus

Doch wir haben uns bereits um Ersatz bemüht", so Franziska Wölkerling, die das Projekt "Land(auf)Schwung" bei der Regionalen Wirtschaftsförderung koordiniert. Sie geht davon aus, dass die Markthalle - geplant ist sie mit einem Imbissangebot - im April nächsten Jahres in Betrieb gehen kann. Ursprünglich war die Eröffnung für den November dieses Jahres geplant.

Die Produktpalette in der Markthalle soll so groß sein, wie das inzwischen produzierte Warensortiment in Elbe-Elster: Etablierte Hofläden der Landwirtschaftsbetriebe sollen zuliefern wie Privatfleischereien, Bäckereien, Ökobetriebe, Gärtnereien und Baumschulen, Imker, das Brauhaus, die Hofmosterei, die Teichwirtschaften, Wildverarbeiter, Weinerzeuger und Manufakturen, die Marmeladen und Aufstriche erzeugen. Das örtliche Handwerk von der Töpferei bis zur Kunstwerkstatt soll ebenso zuarbeiten. Anker bleiben Produkte von Mineralquellen und Bauer Fruchtsaft sowie Milch, Joghurt und Desserts von ODW aus Elsterwerda.

Positiver sind die Meldungen zu den zwei anderen Vermarktungs-Vorhaben: Noch dieses Jahr soll im Direkterzeuger-Online-Shop eingekauft und die "Regiokiste nach Hause" bestellt werden können.