berichtete) kritisch bewertet. Angesichts der gestiegenen Kriminalität in Brandenburg im Jahr 2007 sei die Personalentwicklung der Polizei ein wichtiges Thema für die Region, sagte Sven Petke in einem RUNDSCHAU-Gespräch.
Das bestätigte sein Parteikollege Michael Stübgen: „Nach dieser Reform ist der Schlussstrich erreicht“ , konstatierte er. Um die Polizeiarbeit vor Ort nicht zu gefährden, dürfe nicht weiter als bereits beschlossen abgebaut werden.
Die CDU-Politiker machten sich auch ein Bild vor Ort und sprachen mit der Leiterin des Polizei-Schutzbereiches Elbe-Elster, Simone Taubenek.
Für den Elbe-Elster-Kreis sähe das Personalkonzept nur einen sehr langsamen Stellenabbau über mehrere Jahre vor, informierte im Anschluss an das Gespräch Michael Stübgen. „Die Stellen werden meist durch den Abgang der heute noch aktiven Beamten in die Pension wegfallen“ , erklärte er. Der Elbe-Elster-Kreis aber bleibt laut Sven Petke trotz einer Steigerung der Kriminalitätsrate auf 6607 Straftaten pro 100 000 Einwohner um etwa 1000 Fälle im Jahr 2007 und einer Aufklärungsquote von knapp mehr als 50 Prozent immer noch sicherster Landkreis Brandenburgs. „Hier gibt es nur wenige schwere Delikte“ , sagte er. Zudem resultiere die Statistik ebenfalls aus einem stärkeren Anzeigeverhalten der Bürger, was generell positiv zu werten sei.
Die Umstrukturierung der Polizei innerhalb des Schutzbereiches Elbe-Elster wird nach Meinung der beiden Abgeordneten nicht zu einem Einbruch in der Ermittlungsarbeit führen. „Selbst wenn Kommissariatsstrukturen verändert werden sollten und einige Beamte aus der Kriminalarbeit herausgenommen werden, wird das spezielle Wissen nicht verloren gehen“ , so Petke überzeugt.
Ein Grund dafür sei auch die hohe Motivation der hiesigen Beamten. „Für den Bürger ändert sich in punkto Sicherheit gar nichts“ , versicherte Sven Petke. (ig)