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Einst Tagebaue um Hennersdorf

Finsterwalde.. Die nächste Station der LR-Landpartie ist das kleine Dorf Hennersdorf. Für Eleonore Zickert, die Frau wohnt hier, war es kein Problem des Rätsels Lösung in unserer Sonnabendausgabe zu lösen.

Gestern berichtete sie am RUNDSCHAU-Telefon: Das abgebildete Gebäude auf dem Foto zeigt den Mittelpunkt unseres Ortes. Es beherbergt den Gemeinschaftsraum, Dorfklub und einen christlich genutzten Raum.
Auch Siegfried Bergemann rief bei der Sonntagsredaktion an und erzählte: Das ist die ehemalige Schule von Hennersdorf. Ich habe früher in Werenzhain gewohnt und bin täglich, wenn ich zur Arbeit gefahren bin durch Hennersdorf gekommen. Das Besondere an diesem Gebäude ist, dass es einen Glockenturm mit zwei Glocken hat. Der Ort Hennersdorf wurde 1253 erstmals erwähnt und hat im Laufe der Jahrhunderte unterschiedliche Namen gehabt. Um 1900 wurde hier sogar Braunkohle gefördert, später Kies und auch Ton. Deshalb gab es rings um den Ort mehrere Ziegeleien. Eine, die fast jeder kennt, wird heute von der Hundeschule und vom Tierheim Nowak genutzt.
Und Hans-Günther Seyfert aus Finsterwalde kann sich erinnern: Früher hat die VdgB, bei der ich gearbeitet hatte, in der danebenliegenden gemütlichen Bauernstube auch ihre Versammlungen abgehalten.
Kommenden Donnerstag veröffentlicht die RUNDSCHAU ein kleines Dorfporträt, am Abend lädt die Heimatzeitung die Hennersdorfer zum traditionellen Stammtisch ein. (kp)