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| 11:39 Uhr

Sommerspektakel besonderer Art
„Einfach nur Straßenfußball war uns zu langweilig“

16 Mannschaften suchten beim Schlammfußballturnier 2018 in Staupitz nach dem Sommer-Kick. Auf Torejagd gingen Männer und Frauen mit gleicher Begeisterung.
16 Mannschaften suchten beim Schlammfußballturnier 2018 in Staupitz nach dem Sommer-Kick. Auf Torejagd gingen Männer und Frauen mit gleicher Begeisterung. FOTO: Paul Gleitsmann
Staupitz. Das Team aus Jüterbog gewinnt diesmal die Schlammschlacht in Staupitz. Von Frank Claus

Zum inzwischen achten Mal hat der Jugendclub „Rubbeldiekaz“ aus Staupitz das Schlammfußballturnier am Samstag organisiert. 16 Mannschaften aus Südbrandenburg und Sachsen, darunter aus Jüterbog, Lindena, Elsterwerda, Lauchhammer, Finsterwalde, Doberlug-Kirchhain, Gorden und aus Dresden, haben sich im Schlamm „gewälzt“. Gewonnen haben die „Dachse“ aus Jüterbog.

Die Schlammgrube ist seit Jahren dieselbe. Sie wird vor dem Turnier mittels Traktor und Pflug noch mal richtig aufgelockert. „In diesem Jahr haben wir neuen Lehm bekommen“, sagt Cheforganisator Paul Gleitsmann. Dadurch sei die Masse noch flutschiger gewesen.

Auf die Idee, Schlammfußball zu spielen, sei man gekommen, weil: „Straßenfußball war uns zu langweilig“, berichtet Paul Gleitsmann, am Sonntagmittag noch müde von der anschließenden Party. Das Turnier sei dank der etwa 30 Helfer wieder reibungslos verlaufen. „Zwei Mal haben wir Wasser nachgefüllt“, berichtet er, dass die Hitze das Nass diesmal schneller wegsaugte.

Verletzungen? „Einer hat sich am Knie verletzt und ansonsten mussten wir mehrfach Augen spülen. Aber wir waren gut vorbereitet, hatten Sanitäter vor Ort.“

Bei dem Turnier sei der Spaß das Allerwichtigste. „Und wir machen es, weil sich über die Jahre Freundschaften gebildet haben und viele kommen, um sich einfach wiederzusehen“, so der Schlamm-Kapitän.