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| 01:07 Uhr

Einfach mal schlapplachen

Jetzt ist also auch in Berlin eine erste Lachschule eröffnet worden, die elfte ihrer Art bundesweit. Was in Mumbai, der Hauptstadt des Staates Maharashtra in Indien, 1995 von Dr. Gabi Böttcher

Madan Kataria als eine Kombination von Lachen und Yoga entwickelt wurde, hat jetzt also mit der deutschen Hauptstadt auch schon fast die Lausitz erreicht. Höchste Zeit angesichts dessen, was sich dort auf der politischen Bühne abspielt und ins Land hinein ausstrahlt. Das bedarf therapeutischer Gegenwehr. Ganz nach dem Motto: Humor ist, wenn man trotzdem lacht. Und dies kann erlernt werden. Es heißt, dass der so genannte Lachmuskel 15 Gesichtsmuskeln anspannt, darunter die des Tränensacks, so dass wir sogar „unter Tränen lachen können“ . Lachen gilt als Ausdruck von Befreiung, löst Spannungen. Wer kann sich der Verheißung einer solchen Therapie entziehen, bei der man sich einfach nur schlapplachen muss„ Noch dazu, wo der Ernst des Lebens offensichtlich der Tendenz folgt, immer ernster zu werden“ Unabhängig vom politischen Machtwechsel im September scheint den Lachschulen eine solide Existenzgrundlage beschieden. Wenigstens für sie kein Grund zum Weinen.