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| 02:37 Uhr

Eine Stadtführung mit ungewöhnlichem Blickwinkel

Finsterwalde. Am Dienstag, 24. Januar, findet in Finsterwalde eine zweite Energie-Stadtführung statt, die Bürgern einen Einblick in die Praxis der energetischen Sanierung bieten soll. pm/leh

Bei einem gemeinsamen Rundgang durch die Innenstadt von Finsterwalde werden energetische Sanierungsmaßnahmen an sechs Gebäuden von innen und außen begutachtet.

Vorgestellt werden beispielsweise sanierte Dächer, Kälteanlagen und Heizungen sowie die Umrüstung auf LED-Beleuchtung. Eigentümer gewähren Einblick in die Umsetzung der Maßnahmen an ihrem Gebäude und erzählen über den Prozess ihrer Durchführung.

Der Energieberater Riccardo Engelen wird dabei mit seiner Wärmebildkamera die Schwachstellen aufzeigen und Tipps geben, was bei einer Haussanierung mit Rücksicht auf den eigenen Geldbeutel getan werden kann.

"Die allgemein bekannten Energiesparmaßnahmen rechnen sich häufig erst nach vielen Jahren. Das Budget für derartige Maßnahmen ist in der Regel begrenzt. Vor diesem Hintergrund stellt sich die Frage: Welche Maßnahme spielt das eingesetzte Kapital durch die Reduzierung von Heizkosten möglichst schnell wieder ein?

Behaglichkeit und ein gesundes Wohnklima sind für die Bewohner oft ein weiterer wichtiger Entscheidungsgrund. "Als Grundsatz sollte gelten: Wenn ohnehin eine Maßnahme ansteht, dann muss man sich mit möglichen Energiesparmaßnahmen auseinandersetzen. Dabei spielt der aktuelle Stand der Technik eine wichtige Rolle, um nicht in zehn oder zwanzig Jahren die versäumte Gelegenheit zu bereuen", sagt Engelen.

Neben dem fachlichen Austausch gibt es vom "Sänger" aus Finsterwalde die eine oder andere spannende Geschichte über die Stadt zu erfahren. Die

Energie-Stadtführung startet um 17 Uhr an der Touristinformation Finsterwalde und wird etwa zwei Stunden dauern.