28 Plätze bietet die Melkanlage. Ziel der Modernisierung war es, die Kosten zu reduzieren und so die Wirtschaftlichkeit zu erhöhen. Gezwungen werde man durch den dauerhaft niedrigen Milchpreis zu solchen Maßnahmen, so der Vorstandsvorsitzende Dieter Heyde. „Wir wollen und müssen rentabler werden“ , sagt Dieter Heyde. „Schließlich hängen Arbeitsplätze im ländlichen Raum an der Milchproduktion.“
Pro Stunde sollen einmal bis zu 115 Tiere das Melkkarussell durchlaufen. Um das zu erreichen müsse man die Arbeitsabläufe noch besser organisieren. „Sonst bringt die beste Technik nicht den gewünschten Erfolg.“
Immerhin rund 220 Verpächter hatte die Agrargenossenschaft eingeladen. Viele folgten der Aufforderung, sich vor allem über die Entwicklung der letzten fünf Jahre - solange liegt der letzte Verpächtertag zurück - zu informieren. Das Melkzentrum in Trebbus, wo 430 Rinder im Stall stehen, die Mutterkuhherde und die Jungrinderanlage sowie die Reithalle in Werenzhain waren Stationen während der Betriebsbesichtigung.
Während einer Präsentation ging der Betriebsleiter u. a. auch auf die EU-Agrarreform ein. Die kulturelle Umrahmung bestritten der Kindergarten Werenzhain, die Sängervereinigung Trebbus und die Schliebener Blasmusikanten. (leh)