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| 23:45 Uhr

Festival-Premiere
Ein weltmusikalischer Mix in Elbe-Elster

Am Sonntag treten die Träger des Preises der deutschen Schallplattenkritik „Bube Dame König“ in der Brikettfabrik Louise in Domsdorf auf. 
Am Sonntag treten die Träger des Preises der deutschen Schallplattenkritik „Bube Dame König“ in der Brikettfabrik Louise in Domsdorf auf.  FOTO: Agentur
Elbe-Elster. 40 Spitzenmusiker und Tänzer aus fünf Nationen spielen am Wochenende beim ersten Elbe-Elster-Weltmusikfestival im Schlosshof Doberlug, beim Stadtfest Finsterwalde und in der Brikettfabrik „Louise“ in Domsdorf auf.

Ein Weltmusikfestival über mehrere Tage in mehreren Orten – mit diesem Anliegen startet im Elbe-Elster-Land ein neues Projekt als Koproduktion des Kulturamtes und der F60 Concept GmbH. Das Elbe-Elster Festival spannt bereits im ersten Jahr einen breiten weltmusikalischen Bogen von Frankreich bis nach Osteuropa, von Nordirland und Schottland bis zum Balkan. Über 40 Spitzenmusiker und Tänzer aus fünf Nationen treten vom 8. bis 10. Juni im idyllischen Schlosshof Doberlug, beim Stadtfest Finsterwalde und in der Brikettfabrik „Louise“ in Domsdorf auf. Das Festival wird am Freitag, 8. Juni, im Hof des Schlosses Doberlug eröffnet. Die Gäste erwartet um 19 Uhr (Einlass ab 18 Uhr) ein musikalischer Mix aus verschiedenen europäischen Regionen.

Musique Celtique de Bretagne charakterisiert das Quintett „An Erminig“ seine schnell eingängige Musik. Die Gruppe erzählt in Tanzliedern und Balladen heitere, bewegende, aber auch traurige Begebenheiten aus dem täglichen Leben der bretonischen Landbevölkerung.

Die Band „Polkaholix“ verspricht ein begeisterndes musikalisches „Gebräu“ aus SurfPunk-KrautRock-PolkaSka, mal deutsch, mal englisch, aber immer mit Volldampf, ganz viel Spaß und Selbstironie.

Zwischendurch fabuliert Trubadur Henk zur Gitarre, und am späteren Abend heizen Nicole Ohnesorge und Gyula Glaser, die Köpfe und Coaches der „Irish Beats Dance Company“ schon mal vor mit einer furiosen Brise Irish Dance. Nicole Ohnesorge und Gyula Glaser sind mehrfache Gewinner deutscher und internationaler Irish Dance Meisterschaften und gehören in dieser Sparte zu den Top Acts in Europa.

Der Eintritt am Freitag kostet an der Abendkasse 25 Euro. Kinder unter 12 Jahren haben in Begleitung eines Erwachsenen freien Eintritt.

Am Samstag, 9. Juni, ist das Festival mit Celtic Music zu Gast auf dem Städtepartnerfest in Finsterwalde. Auf der Bühne in der Geschwister-Scholl-Straße gibt es um 18 Uhr ein Line Up mit internationalen Bands, Sängern und Tänzern. Naheliegend war, wegen der Städtepartnerschaft mit dem französischen Montataire, dass wieder „An Erminig“ mit Folkmusik französischen Ursprungs den Abend eröffnen.

Anschließend entern „The Rapparees“ aus Belfast die Bühne – fünf brillante Musiker, die schon mehrfach beim F60 Celtic Music Festival und auf großen Folk-Rock-Festivals begeisterten. Das Ensemble gehört in Irland und Großbritannien zu den Top Acts der Szene.

Nicole Ohnesorge und Gyula Glaser treten am Samstag in Finsterwalde mit einem größeren Ensemble ihrer „Irish Beats Dance Company“ auf. Mehrfach sind sie mit ihrer mitreißenden Performance zu sehen.

Am späteren Abend können sich die Besucher auf die in Finsterwalde sehr gut bekannten Künstler von „In Search Of A Rose“ mit ihrem ganz typischen Folk & Roll, bei dem sich die Gäste an die besten Zeiten der Levellers, Hooters und Pogues erinnern werden, freuen.

Der Eintritt für Samstag ist im Rahmen des Finsterwalder Städtepartnerfestes frei.

Am Sonntag, 10. Juni, gastiert das Festival in der Industriekulturkulisse der Brikettfabrik „Louise“ Domsdorf um 14 Uhr (Einlass ab 13 Uhr). Mit dabei sind „Pipes & Drums Band Crest of Gordon“. Unter der Leitung des gebürtigen Walisers Robin Davies präsentieren „sie traditionelle Märsche, Tänze, aber auch die Hochland-Balladen Amazing Grace und Scotland the Brave.

Dann geht es weiter mit einem wiederum weit offenen weltmusikalischen Bogen, in dem auch die Falkenberger Tanzmäuse als „local heroes“ mit der „Vogelhochzeit“ (sorbischen Ursprungs) und anderen Tänzen ihren Platz bekommen.

Ins Mittelalter entführen WeiberFolk mit historischen Instrumenten, Balladen, Liebesliedern und derb humorigen Gesängen.

Im Anschluss gastieren im Turbinensaal die Träger des Preises der deutschen Schallplattenkritik, „Bube Dame König“. Anklänge aus irischem, skandinavischem und französischem Folk treffen auf konsequent deutschsprachige Texte, die sich oft auf lokale Sagenstoffe und Legenden beziehen.

Der Eintritt am Sonntag kostet an der Abendkasse 25 Euro. Kinder unter 12 Jahren haben in Begleitung eines Erwachsenen freien Eintritt.

Das Elbe-Elster Festival wird gefördert mit Mitteln des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg und mit Mitteln der Sparkassenstiftung „Zukunft Elbe-Elster-Land“.

(pm/blu)