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Ein vielversprechender Auftakt in Finsterwalde

Die Teilnehmer des ersten gewerkschaftlichen Stammtisches in Finsterwalde.
Die Teilnehmer des ersten gewerkschaftlichen Stammtisches in Finsterwalde. FOTO: SPD-Ortsverein
Finsterwalde. Der SPD-Ortsverein Finsterwalde blickt zufrieden zurück auf seinen ersten gewerkschaftlichen Stammtisch in der Sängerstadt. Eingeladen waren Gewerkschafter und Betriebsräte sowie die Bundestagskandidaten Hannes Walter (SPD) und Diana Tietze (Linke). pm/blu

Nach der Eröffnung des Stammtisches durch den stellvertretenden Ortsvereinsvorsitzenden der SPD Finsterwalde, Dominic Hake, lernten sich die Anwesenden in einer kleinen Vorstellungsrunde genauer kennen. Neben den beiden Parteien waren die Gewerkschaft ver.di mit sechs Gewerkschafter/innen, unter anderem der Bezirksleiterin Berlin-Brandenburg, Susanne Stumpenhusen, der DGB mit zwei Gewerkschafter/innen, die IGBCE vertreten durch Klaus Wirth und drei Mitglieder des Betriebsrates der Stadtwerke Finsterwalde, sowie der Personalrat des Landkreises Elbe-Elster, Gunnar Reichmann, vertreten.

Thematisiert wurden Leiharbeit, Tarifverträge und deren "nicht vorhandene Bindung für Arbeitgeber", die Mobilisierung neuer Leute für die Gewerkschaften und Parteien und die Gehaltsstruktur in Südbrandenburg inklusive Mindestlohn. Auch Ziele wurden bereits gesetzt. So ist es ein Ziel, vor allem wieder mehr Leute in die Gewerkschaften und Parteien zu bekommen und somit die Lobby der Arbeiter und Arbeiterinnen wieder zu jener zu machen, die sie sein sollte: die stärkste Interessenvertretung Deutschlands.

"Als Fazit des Abends steht fest, dass wir alle für die gleiche Sache kämpfen, wenn auch mit unterschiedlichen Mitteln. Dass wir gemeinsam viel stärker sind als alleine, haben wir bereits am ersten Mai bei unserem Schulterschluss feststellen können. Also treten wir weiter gemeinsam dafür ein, dass die Arbeiter und Arbeiterinnen in der Region gerechter bezahlt werden, für eine Zukunft ohne Leiharbeiter und dafür mit Festanstellung und Entlohnung nach Tarifvertrag", fasste Dominic Hake zusammen. Nach der Bundestagswahl soll der nächste gewerkschaftliche Stammtisch durchgeführt werden.