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| 13:14 Uhr

Finsterwalde
Ein großer Kick für die kleinen Kicker

Die Nachwuchskicker nahmen „ihren“ Bus ganz genau unter die Lupe.
Die Nachwuchskicker nahmen „ihren“ Bus ganz genau unter die Lupe. FOTO: Torsten Pötzsch
Finsterwalde. Sparkasse sponsert Vereinsbus für Nachwuchsfußballer aus der Sängerstadt-Region. Von Torsten Pötzsch

„Wenn das unser neuer Vereinsbus ist, springe ich das nächste Mal im Freibad vom Zehner“, wettete Emil Pawlak mit seinen Spielerkameraden vom FC Sängerstadt. Und der Elfjährige muss wohl seine Badehosen etwas enger schnallen, denn was da vor wenigen Tagen auf den Sportplatz im Finsterwalder Süden rollte, war tatsächlich der neue Bus für die Nachwuchskicker.

„Sängerstadt – Meine Region-Meine Heimat-Mein Team“ steht in großen Lettern auf der Motorhaube und der Slogan ist Programm. Der Bus, gefördert von der Sparkasse Elbe-Elster, mit dem passenden Kennzeichen Fi-FC 11, dient einzig und allein der Nachwuchsförderung und der Entlastung des Vereins FC Sängerstadt und vor allem der Entlastung der Eltern, die in der Vergangenheit viel Zeit und Geld investiert haben, um ihre Jungs zum Training zu bringen. Aufgrund des immer knapper werdenden Nachwuchses war man gezwungen, eine Spieler- und Trainingsgemeinschaft mit Doberlug-Kirchhain, Tröbitz, Friedersdorf und Oppelhain zu bilden, was eine logistische Meisterleistung darstellt, will man zweimal die Woche trainieren.

„Da muss man was machen“, verkündete Sparkassenchef Jürgen Riecke vergangenen Herbst und entschuldigte sich bei den Spielern, dass es dann doch etwas länger gedauert hat. Der Freude tat dies aber keinen Abbruch. „In der Vielzahl von Mosaiksteinen in der Nachwuchsarbeit ist das heute ein ziemlich großer Stein, der uns auf unserem Weg sicherlich etwas schneller, besser und sicherer voranbringen wird“, dankte Steffen Thor, der Vereinsvorsitzende des FC, dem Sponsor im Namen der Kinder, Eltern und Trainer.

Obwohl die kleinen Fußballer gerade ihre Trainingseinheit beendet hatten, waren sie noch etwas hibbelig und kribbelig, folgten den vielen Dankesworten aber sehr diszipliniert. Und dann durften sie endlich „ihren“ Bus erobern und den nahmen sie ganz genau unter die Lupe und probierten jeden Platz aus. Die Freude jedenfalls war riesig und gab den kleinen Kickern einen sichtbar großen Kick.