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| 02:41 Uhr

Ein buntes, fröhliches und entspanntes Fest

Ein lustiges Pärchen von den Bankerl Buam aus Großbahren, das zum Glück an ausreichend Wasser zum Trinken gedacht hat.
Ein lustiges Pärchen von den Bankerl Buam aus Großbahren, das zum Glück an ausreichend Wasser zum Trinken gedacht hat. FOTO: Heike Lehmann
Finsterwalde. Die letzten Klänge auf den Bühnen sind verhallt. Das Finsterwalder Sängerfest 2016 ist Geschichte. Es war ein buntes, fröhliches und entspanntes Fest, so das Fazit der Organisatoren vom Sängerfestverein. Heike Lehmann

Der Vereinsvorsitzenden Katrin Gröbe ist nach dem Fest nicht nur ein Stein vom Herzen gefallen. Die Finsterwalder und ihre Gäste haben bewiesen, dass man auch in diesen Tagen fröhlich und friedlich mitein ander feiern kann.

Die Besucher. "Auf mich sind viele Menschen zugekommen, die das Fest von Anfang an faszinierend fanden", sagte sie gestern. "Die Leute - zum Teil Unbekannte - haben mich umarmt und Danke gesagt." RUNDSCHAU-Leserin Marianne Tews aus Sonnewalde, als Ex-Finsterwalderin mit großem Herzen für die Sängerstadt, freute sich über "ein tolles Bläserkonzert in der Trinitatiskirche". Es war sehr gut besucht, "die Kirche war fast voll", so Frau Tews, die von gewachsener Qualität der Bläsergruppen spricht, seit Kantor Andreas Jaeger verantwortlich ist. Und sie meint, dass das kirchliche Engagement für das Sängerfest eine Würdigung verdient hat.

Die Künstler. Auch die Künstler waren weitgehend zufrieden. Am Sonntagmorgen hat sich Alphaville per E-Mail für die gute Rund-um-Betreuung bedankt.

Die Brandenburger Straße. Viel positives Echo habe es zur Brandenburger Straße gegeben. Wegen der Baustelle in der Berliner Straße wurde sie in das Festgelände eingebunden. "Manchmal wird aus der Not eben eine positive Idee geboren", so die Vereinschefin. Deshalb wolle man überlegen, ob die Meile weiterhin einbezogen bleibt.

Die Sicherheit. "Die Stimmung war sehr gut und entspannt", so Katrin Gröbe. Da haben manche im Vorfeld Schlimmeres befürchtet. Auch der Sicherheitsdienst habe sich lobend geäußert. Die Polizei vermeldete am Montag vom Festgelände zwei handfeste Auseinandersetzungen mit verletzten Personen. "Das ist bei einem solchen Fest, wenn Alkohol im Spiel ist, nicht zu vermeiden und war auch in diesem Jahr nicht neu", sagt Katrin Gröbe. Sie selbst habe die Polizei gerufen, weil ein Angetrunkener Frauen beschimpft und belästigt habe. Ein Platzverweis wurde ausgesprochen.

Die Hitze. Trotz großer Hitze haben viele Besucher zum Festumzug am Sonntag die Straßen gesäumt. Katrin Gröbe: "Manchmal mussten wir nur einseitig agieren, weil dort die Leute im Schatten standen. Wir haben ja unter dem Wetter selbst gelitten." Es habe natürlich wegen des Wetters mehr Kreislaufbeschwerden als sonst gegeben. Für den Markt, wo die Sonne besonders aufheizte, wurden zusätzliche Schirme organisiert. "Die konnten wir aber nicht in die Mitte stellen, weil dann die Leute in den hinteren Reihen die Bühne nicht mehr gesehen hätten. Also wurden sie die Schattenspender seitlich postiert.

Die Sauberkeit. Ein Dank dem Wirtschaftshof. "Die Mitarbeiter haben bis zum nächsten Morgen das Festgelände wieder ansehnlich gemacht", so Katrin Gröbe.

Ausblick. Fest um Fest immer zu toppen, ist mittlerweile kaum möglich, glaubt Katrin Gröbe. "Wir sind von der Prominenz her ja fast wie der Fernsehgarten." Ihr sind die kleinen, noch unbekannten Bands, die für volle Plätze und enorme Stimmung sorgen, sehr willkommen.