Zum Elbe-Elster-Team gehörten auch Trainer Thomas Trodler und der Leiter der Auswertung Marten Frontzek sowie mehrere Schiedsrichter. Das Land Brandenburg war mit insgesamt 82 Sportlerinnen bei den Deutschen Meisterschaften im Feuerwehrsport in Rostock vertreten. Sie holten fünf erste sowie elf zweite und vier dritte Plätze. Innenminister Karl-Heinz Schröter gratulierte zu den Erfolgen. Das Land unterstützte die Teilnehmer mit 13.000 Euro aus Lottomitteln.

Die Deutschen Meisterschaften im Feuerwehrsport finden alle vier Jahre statt. Insgesamt nahmen an der Deutschen Meisterschaft 2180 Wettkämpfer und 166 Schiedsrichter teil. Etwa 25 000 Zuschauer verfolgten die Wettbewerbe in den Wertungen Traditioneller Internationaler Feuerwehrwettbewerb, Internationaler Feuerwehrsportwettkampf und Internationaler Jugendfeuerwehrwettbewerb. Die Disziplinen reichten von Hakenleitersteigen bis Löschangriff.

"Unsere Frauen starteten im neu aufgebauten Team Brandenburg, das gleich mit drei Auswahlmannschaften dabei war. Die Männer gehörten zum Team Lausitz", berichtet Thomas Trodler. Nach Trainingseinheiten am Mittwoch und Donnerstag begannen die Meisterschaften mit dem Hakenleitersteigen. Hierbei konnte das Team Brandenburg I die Silber- und das Team Brandenburg II die Bronzemedaille in der Mannschaftswertung holen. Im Einzelwettbewerb erkämpfte sich Lisette Kuschke mit 8,72 Sekunden die Silber- und Celine Laue mit 9,00 Sekunden (U20) eine Goldmedaille. Auch im Zweikampf waren beide unter den besten Zehn.

Am Freitag starteten die Sportler in der Disziplin 100m Hindernisbahn, bei der ebenfalls das Team Brandenburg I Silber und Brandenburg II Bronze in der Mannschaftswertung erringen konnten. Mit gleichem Ergebnis endeten auch die Disziplinen Gruppen- und Feuerwehrstafette.

"Am Samstag wurde noch der Löschangriff nass ausgetragen, bei dem das Team Brandenburg II bis kurz vor Schluss den neuen deutschen Rekord mit 24,67 Sekunden hielt, sich aber aufgrund der Bestzeit der FF Gresse 24,53 Sekunden mit dem Vizemeistertitel zufriedengeben musste", teilt Trodler mit. Die Bronzemedaille ging dann noch an das Team Brandenburg I.

In der Gesamtwertung erreichte das Team Brandenburg somit jeweils die Silber- und Bronzemedaille und in der Drittelwertung eine Gold-, Silber- und Bronzemedaille. Ein Ergebnis, auf das alle Beteiligten besonders stolz sein können.

Das Team Lausitz I holte auf der Hindernisbahn, beim Hakenleitersteigen Gold und im Löschangriff nass Bronze. Maik Endemann kam auf der Hindernisbahn unter die besten Zehn.

Folgende Sportler fanden sich in den Teams wieder: Team BB I - Lisette Kuschke (Breitenau); Team BB II - Birgit Wolf, Anna-Sophie Rohn (Breitenau); Team BB III (Nachwuchsteam) - Marlen Trodler, Justine Trodler (Breitenau), Anne-Kathrin Laske, Josefin Jüngling, Susann Jüngling (Pießig), Claudia Müller (Schönewalde); Team Lausitz II Männer - Benjamin Jüngling (Pießig); Team Lausitz I Männer - Marian Laue (Lindthal), Maik Endemann, Sören Zaack (Frankenhain); Schiedsrichter: Sven Michelchen (Lindthal), Thomas Greiner (Elsterwerda), Marten Frontzek (Breitenau).

Beim Kuppelcup ist ein Team aus dem Amt Elsterland (Fischwasser) gestartet.

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