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| 01:25 Uhr

Durch den Zusammenschluss hat keiner sein Gesicht verloren

Etwa fünfzig Schacksdorfer hatten sich am Donnerstagabend zum Rundschau-Stammtisch bei Gastwirtin Manuela Zierenberg eingefunden, um anstehende Probleme des Dorfes zu diskutieren.

Moderiert von Rundschau-Redaktionsleiterin Heidrun Seidel ging es zum größten Teil sachlich, aber mitunter auch heiß her, als die Themen Jugendklub, Klärwerk, Feuerwehr, Laubentsorgung und die bevorstehende 600-Jahr-Feier am kommenden Wochenende zur Sprache kamen. Bürgermeister Ditmar Gurk und Ortsvorsteher Horst Wagner zogen für Schacksdorf und die Großgemeinde insgesamt eine positive Bilanz.
Die Entwicklung des Besucherbergwerkes F 60, Straßen- und Radwegebau würden sich auch für Schacksdorf positiv auswirken, stellte Ditmar Gurk fest. Die Lösung großer Aufgaben wie F 60, Gewerbegebiet Flugplatz und Straßenbau seien nur durch den Zusammenschluss von Schacksdorf, Lichterfeld und Lieskau möglich gewesen, sind Bürgermeister und Gemeinderat überzeugt. Trotz der Großvorhaben konnte auch den Orten bei kleinen Projekten geholfen werden und, wie Volks- und Sportfeste zeigten, sei kein Identitätsverlust in den drei Ortsteilen eingetreten. Ausdrücklich lobte Gurk in diesem Zusammenhang die Arbeit der Gemeindevertretung, die immer von Sachüberlegungen getragen seien, „weil keine Parteiinteressen eine Rolle spielen“ .

In die Karten schauen wollten sich Bürgermeister und Gemeindevertreter allerdings noch nicht lassen, was die Kandidatur zur Kommunalwahl am 26. Oktober betrifft. (jw)