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| 11:46 Uhr

Geburtstag im Ärztehaus Finsterwalde
Doppel-Jubiläum in „Ambu Süd“

Im April 2016 kam Przemyslaw Naturski, Facharzt für Augenheilkunde, in das  Ärztehaus Süd nach Finsterwalde. Seit  40 Jahren ist es eine angesagte Adresse in der Sängerstadt und auf dem Weg, sich weiter zu profilieren. Im Bild: Przemyslaw Naturski mit Patientin Edeltraud Rudolph und Andrea Trunev, Geschäftsführerin des medizinischen  Zentrums des  Ärztenetzes Südbrandenburg, in dem auch Augenarzt Naturski sein berufliches Zuhause  hat.
Im April 2016 kam Przemyslaw Naturski, Facharzt für Augenheilkunde, in das  Ärztehaus Süd nach Finsterwalde. Seit  40 Jahren ist es eine angesagte Adresse in der Sängerstadt und auf dem Weg, sich weiter zu profilieren. Im Bild: Przemyslaw Naturski mit Patientin Edeltraud Rudolph und Andrea Trunev, Geschäftsführerin des medizinischen  Zentrums des  Ärztenetzes Südbrandenburg, in dem auch Augenarzt Naturski sein berufliches Zuhause  hat. FOTO: Gabi Böttcher / LR
Finsterwalde. Seit 40 Jahren dreht sich hier alles um die Gesundheit. Seit gut fünf Jahren ist die ANSB med Zentrum GmbH des Ärztenetzes im Boot. Und nun kommt Bundesminister Jens Spahn. Von Gabi Böttcher

Zur  Finsterwalder Westfalenstraße gehört seit vier Jahrzehnten ein Haus, in dem sich alles um die Gesundheit dreht. Dabei geraten die Bezeichnungen in den Hintergrund. Für die einen ist es das Ärztehaus Süd, für andere das MVZ oder die Ambu Süd. Seit gut fünf Jahren führt das Ärztenetz Südbrandenburg (ANSB GbR)  hier  seine ANSB  med Zentrum GmbH, gern auch medizinisches Versorgungszentrum (MVZ) genannt.  Ein Grund, diese  Erfolgsgeschichte der Neuzeit zu feiern und zu einem Tag der offenen Tür einzuladen, gleichzeitig jedoch mit allen anderen Partnern am Standort auf 40 Jahre medizinischer Versorgung zurückzublicken. Für  Andrea Trunev, Geschäftsführerin des MVZ, ein  Grund, auf Erreichtes und optimistisch stimmende Perspektiven hinzuweisen. So werde es auch nach dem 30. September 2018, wenn  der Gynäkologe Dieter Pohle in seinen wohlverdienten Ruhestand geht, einen Nachfolger geben. Ziel sei es, in der Sängerstadt drei gynäkologische Praxen zu erhalten. Dabei arbeite das MVZ des Ärztenetzes im Interesse der Patienten mit dem MVZ des Elbe-Elster Klinikums zusammen.

Angestellt bei der ANSB med zentrum GmbH sind heute die Allgemeinmedizinerinnen Doreen Schumann und Gudrun Lexow, der Gynäkologe Dieter Pohle und seit dem 1. April 2016 auch ein lang herbeigesehnter Augenarzt. Przemylslaw Naturski betreut seither etwa 2000 Patienten im Quartal. 15 Medizinische Fachangestellte und zwei Azubis gehören ebenfalls zum Team der ANSB med Zentrum GmbH. In den vier Praxen des ANSB in der Westfalenstraße werden rund 5500 Patienten im Quartal versorgt. Mit der Hausarztpraxis von Dr. Simone Kortyka in Schönborn, die die Nachfolge  von Dr. Peter Rebhahn antrat, führt das Ärztenetz Südbrandenburg zudem eine erste Zweigpraxis.

Im Ärztehaus in der Westfalenstraße befinden sich weiterhin die Hausarzt-Praxen der beiden niedergelassenen Ärzte Oliver Schwarz und Marcel Böhme, die Zahnarztpraxen von Margit Borm und Kathrin Robbert, der Pflegedienst der AWO, eine Physiotherapie von Doreen Pawlak und die Süd-Apotheke von Erhard Weiß.

 „Das Ärztehaus ist voll vermietet“, verdeutlicht Andrea Trunev den Stellenwert des Versorgungsstandortes. Neu entstanden sind Beratungs- und Schulungsräume, die in der Zukunft für neue Projekte wie etwa Beratungsleistungen oder Präventionsangebote genutzt werden sollen. „Das Ärztehaus ist ein toller Standort, den wir zukunftssicher machen wollen. Im Juni wird unsere erste Auszubildende  Medizinische Fachangestellte sein und von uns übernommen werden. Eine weitere Auszubildende befindet sich im ersten Lehrjahr“, erklärt Andrea Trunev. Mit Fachgebieten wie der Palliativversorgung und Geriatrie würden sich Themenfelder  für Aus- und Weiterbildungen für die Schwestern ergeben, die neben den Ärzten in künftigen Entwicklungsprozessen eine wichtige Rolle spielen würden.

Für den 23. Mai, dem Tag der offenen  Tür an einem traditionsreichen Ort der medizinischen Versorgung, laufen indes die Vorbereitungen. Das Ärztenetz  Südbrandenburg wolle mit den vielen Partnern im Hause und auch mit der Stadt zu einem lockeren Sommerfest einladen. Dass zu dessen Auftakt Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) begrüßt werden kann, sieht  Andrea Trunev als besondere Wertschätzung. Dass Dr. Arnulf Sallach als einer der Pioniere des Hauses im Gründungsjahr 1978 sowie der noch heute praktizierende Dr. Dieter Pohle als Gesprächspartner und Mitgestalter des Nachmittages zugesagt haben, freut sie besonders.