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| 19:54 Uhr

Doberlug-Kirchhain liebäugelt mit polnischer Partnerstadt

Doberlug-Kirchhain. Die Doppelstadt Doberlug-Kirchhain liebäugelt mit einer polnischen Partnerstadt. In den vergangenen Jahren habe es regelmäßig Anfragen von polnischer Seite gegeben, informierte Bürgermeister Bodo Broszinski (FDP) die Mitglieder des Ausschusses für Stadtentwicklung, Bildung, Soziales und Tourismus. leh

Erste konkrete Kontakte hat im vergangenen Jahr der Bürgermeister der Stadt Gmina Kcynia zu Broszinski geknüpft, als Vertreter der Partnerkreise von Elbe-Elster das historische Areal in Doberlug-Kirchhain besichtigt haben. Im Februar dieses Jahres weilte der stellvertretende Bürgermeister Fred Richter zu einem ersten Besuch in Polen. Der Schriftverkehr seitdem erhärtet die Absicht seitens Gmina Kcynia auf eine Partnerschaft.

Broszinski sieht in einer möglichen Beziehung Synergieeffekte, weil Gmina Kcynia zum Landkreis Naklo Notecia gehört, einem Partnerkreis von Elbe-Elster. Zudem könnten sich mit einer solchen Partnerschaft künftig grenzüberschreitende Förderprogramme erschließen. Den Beschluss der Stadtverordneten vorausgesetzt, könnte 2014 ein Partnerschaftsvertrag unterzeichnet werden. Denn zur Landesausstellung in Doberlug-Kirchhain sind sowohl ein Wochenende der Partnerstädte als auch der Partnerlandkreise geplant. Vorstellbar wären wirtschaftliche Kontakte, kultureller Austausch, aber auch Verbindungen auf Vereins- sowie auf touristischer Ebene, so Broszinski.

Herbert Damm, sachkundiger Einwohner, erklärte, dass eine solche Partnerschaft aus der Geschichte heraus wichtig sei. "Sie muss aber mit Leben erfüllt werden, das heißt, die Bürger müssen mitmachen", betonte er.

Bisher unterhält Doberlug-Kirchhain partnerschaftliche Beziehungen zu Hemer (Nordrhein-Westfalen) und Kirchhain (Hessen).