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Doberlug-Kirchhain hat zu wenig Atemschutzgeräteträger

Doberlug-Kirchhain. Mit dem überarbeiteten Gefahrenabwehrbedarfsplan und der Gefahren- und Risikoanalyse werden Ist-Stand, Bedarfe und Defizite im Bereich der freiwilligen Feuerwehren der Stadt Doberlug-Kirchhain aufgezeigt. Der letzte Gefahrenabwehrbedarfsplan war 2013 vor der Landesausstellung erarbeitet worden. leh

"Inzwischen sind alle Kameraden mit einer Einsatzkleidung ausgestattet und die Ausstattung mit digitalen Meldeempfängern läuft", hieß es im Ausschuss für Infrastruktur und Wirtschaft. Die Wehren in den Ortsteilen Prießen, Nexdorf und Arenzhain haben neue Tragkraftspritzenfahrzeuge (TSF) und aufgewertete Gerätehäuser bekommen. Jüngste Anschaffung ist eine Wärmebildkamera.

Im Haupt- und Finanzausschuss mahnte Thomas Boxhorn (CDU) "erheblichen Handlungsbedarf bei neuen Fahrzeugen" an. Andere Städte würden besser bedacht, sagte er. Alle Fahrzeuge sind einsatzbereit, Neuanschaffungen nach Prioritätensetzung vom Landkreis und städtischer Haushaltslage möglich, sagte Fachbereichsleiter Fred Richter.

Dass die Stadt nur halb so viele Atemschutzgeräteträger hat, wie Soll ist, ist für Uwe Roland (CDU) erschreckend. Beim Großbrand in einer Autoverwertung habe man sich deshalb Verstärkung aus dem Amt Elsterland und Finsterwalde holen müssen.