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| 15:44 Uhr

Finsterwalde
Disc-Golfer erzielen Etappensieg

Finsterwalde. Im Hauptausschuss der Stadtverordnetenversammlung Zustimmung für Anlage in der Bürgerheide. Von Gabi Böttcher

Nach der gefühlten Talfahrt für ihre Projekt im Bauausschuss der Stadtverordnetenversammlung am Dienstag ging es im Hauptausschuss am Donnerstag für die kampfentschlossenen Disc-Golfer wieder klar bergauf. Diesmal waren sieben Vertreter des in Gründung befindlichen Vereins in die Remise des Schlosses gekommen, um im Bedarfsfall erneut auf Fragen der Abgeordneten zu antworten.

Andreas Holfeld (CDU) bekannte, dass seine Bedenken nunmehr ausgeräumt seien, die Mittel für die Anlage im Haushalt der Stadt eingeplant und nicht an anderer Stelle abgeknapst werden müssten. Zudem meine er, die Anlage müsse entweder richtig – mit 18 Bahnen – oder gar nicht gebaut werden.

Auch aus der Fraktion der Linken kam Zustimmung:vom Vorsitzenden Udo Linde. Er erinnerte daran, von Anfang an für die 18-Bahnen-Anlage gewesen zu sein. Er bescheinigte dem Verein und dessen Unterstützern, sich beim Anlegen des Parcours Gedanken gemacht zu haben, um die Natur so gut wie möglich zu schonen. „Dafür meine Hochachtung“, so Linde. Von Hannelore Elmer, Fraktionsvorsitzende der SPD, kam die Empfehlung an den Verein, einen Antrag auf Lotto-Mittel zu stellen. Mit sechs Ja-Stimmen und einer Enthaltung des Vorsitzenden der Fraktion Bürger für Finsterwalde, Rainer Böhmchen, zeigte sich ein deutlich anderer Trend als noch im Bauausschuss am Dienstag. Hier hatte es zwei Ja-, zwei Nein-Stimmen und drei Enthaltungen gegeben.Nun haben die Stadtverordneten in ihrer Sitzung am 28. November, 18 Uhr, im Saal des Schlosses das letzte Wort, ob in der Bürgerheide künftig Disc-Golf gespielt werden kann.

Nach der Sitzung des Hauptausschusses kommt bei den Disc-Golfern Freude auf. Im Bild: Nadine Kilian, Fabian Luther, Kai Sommer, Laura, Marko und Corinna Ziske (vorn) sowie Anlagenplaner Philipp  Stadler (r.).
Nach der Sitzung des Hauptausschusses kommt bei den Disc-Golfern Freude auf. Im Bild: Nadine Kilian, Fabian Luther, Kai Sommer, Laura, Marko und Corinna Ziske (vorn) sowie Anlagenplaner Philipp  Stadler (r.). FOTO: Gabi Böttcher