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| 02:39 Uhr

Dieter Skobowsky landet mit 366-Kilo-Exemplar auf Platz 10

Selbst Dominik Skobowsky (9/r.) und Klara Dehmel (3) sind schon Prießener Kürbis-Spezis.
Selbst Dominik Skobowsky (9/r.) und Klara Dehmel (3) sind schon Prießener Kürbis-Spezis. FOTO: Heike Lehmann
Prießen. Die Prießener Kürbis-Spezis haben mit die dicksten Kürbisse in ganz Brandenburg. Am Sonntag sind sie mit ihren neun dicksten Früchten zum Brandenburger Kürbiswiegen nach Klaistow gefahren. Heike Lehmann

Dieter Skobowsky hat mit seinem 366-Kilo-Exemplar bei den gelben Kürbissen Platz zehn belegt. Falk Ziegenhals hatte 2012 dort schon einmal mit einem grünen 188-Kilo-Exemplar den ersten Platz belegt. Diesmal musste er sich bei den gelben Früchten mit 358 Kilogramm sogar knapp der Prießener Konkurrenz geschlagen geben.

Am Samstagnachmittag war Kürbisernte in Prießen, Ortsteil von Doberlug-Kirchhain. Drei Stunden hat sie gedauert, schwere Technik war nötig. Vor dem Wiegen wird geschätzt. Und da dachten die Prießener noch an etwa 330 Kilogramm schwere Früchte. Dass, die größten Experten im Dorf, Falk Ziegenhals und Dieter Skobowsky, dann mit 366 und 358 Kilogramm dabei waren, hat alle überrascht. Den Samen für Opas Riesenkürbis hat übrigens Skobowskys Enkel Dominik (9) ausgesucht. Er ist auch schon ein Kürbis-Spezi, hat seine eigene Pflanze gezogen.

Seit 2011 entwickelt sich Prießen immer mehr zum Kürbisdorf. Am Sonntag, 2. Oktober, veranstalten die Einwohner ihr eigenes Kürbiswiegen - verbunden mit einem Frühschoppen. Dann macht das ganze Dorf mit - Kinder und Erwachsene bekommen eine extra Wertung.

Worin liegt das Geheimnis des Kürbiszüchtens? "Eigentlich geht das jetzt schon für das nächste Jahr los. Man muss viel Laub sammeln, braucht Mist und Langzeitdünger. Roggen habe ich als Gründung genommen. Dann wird alles umgefräst. Wächst die Pflanze, ist viel gießen entscheidend”, sagt Falk Ziegenhals. Aber die Prießener haben dafür längst automatische Bewässerungsanlagen.