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Die Wassermühle von Lindena

Die Pießiger Mühle, wie einige Leser meinten, war es nicht. Georg Waldau aus Finsterwalde hat die Wassermühle von Lindena richtig erkannt. Er schreibt: Es müsste sich um die Wassermühle von Lindena handeln.

Auf der Oeder-Zimmermannschen Karte wird sie 1600 als „Lindenausche Mul“ abgebildet. Schon 1544 wird sie in Klosterakten erwähnt. In einer jetzt verschwundenen Urkunde wurde der Mahlzwang erklärt. Der Besitzer war damals Rudolf von Gersdorf. 1717 wurde die Mühle an Christian Goeln in Erbpacht gegeben.
Am 6. Dezember 1831 übernahm die Mühle Friedrich August Leipnitz aus der Erbpacht in Eigentum. 1740 besaß die Mühle drei Mahlgänge, 1816 nur noch zwei. 1845 wurde sie umgebaut. Anfang April 1902 brannte die Mühle vollständig ab, wurde danach jedoch wieder aufgebaut. Bis nach dem Krieg wurde sie einige Zeit bis zur Wende als Gummimühle betrieben. Danach setzte ein Verfall ein.
Das Mühlengebäude steht heute leer, Dreck und Gerümpel liegen überall herum und die alten Stallgebäude verfallen zusehends.