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| 02:35 Uhr

Die guten Seelen, die das Leben lebenswert machen

Sie ist freundlich, hilfsbereit und stadtbekannt: Kornelia Klischis, seit mehr als 20 Jahren Schwester bei Ärztin Angelika Hänzka in Doberlug. "Bei Frau Klischis ist Beruf gleich Berufung, das spürt jeder Patient, der in die Praxis kommt", schwärmt die Kirchhainerin Elfrun Prahl. Dabei kümmert sich die 58-Jährige nicht nur um jene, die die Ärztin aufsuchen. "Manche kommen sogar zu mir nach Hause, wenn sie Hilfe brauchen", berichtet die gelernte Krankenschwester. Sie sieht bei Patienten nach dem Rechten, bringt ihnen Medizin, hilft sogar beim Umzug in die neue Wohnung. "Ich habe selbst zwei kranke Kinder. Da weiß ich, wie es ist, wenn einem geholfen wird", sagt Kornelia Klischis. Sie freute sich riesig über den blumigen Gruß - den das Finsterwalder Blumen- und Basteleck kostenlos zur Verfügung stellte.
Sie ist freundlich, hilfsbereit und stadtbekannt: Kornelia Klischis, seit mehr als 20 Jahren Schwester bei Ärztin Angelika Hänzka in Doberlug. "Bei Frau Klischis ist Beruf gleich Berufung, das spürt jeder Patient, der in die Praxis kommt", schwärmt die Kirchhainerin Elfrun Prahl. Dabei kümmert sich die 58-Jährige nicht nur um jene, die die Ärztin aufsuchen. "Manche kommen sogar zu mir nach Hause, wenn sie Hilfe brauchen", berichtet die gelernte Krankenschwester. Sie sieht bei Patienten nach dem Rechten, bringt ihnen Medizin, hilft sogar beim Umzug in die neue Wohnung. "Ich habe selbst zwei kranke Kinder. Da weiß ich, wie es ist, wenn einem geholfen wird", sagt Kornelia Klischis. Sie freute sich riesig über den blumigen Gruß - den das Finsterwalder Blumen- und Basteleck kostenlos zur Verfügung stellte. FOTO: Dieter Babbe
Finsterwalde. Vielen tüchtigen Frauen in Elbe-Elster gebührt anlässlich ihres heutigen, international gefeierten Ehrentages, ein großes Dankeschön. Der Einladung der RUNDSCHAU, auf vielfache Weise engagierten Frauen öffentlich Anerkennung auszusprechen, kamen auch in diesem Jahr wieder Gratulanten aus dem Altkreis Finsterwalde mit Freude nach.

"Mal ein großes Kompliment für Gabi Thor", sagt Yvette Bergmann. "Die Chefin der Gaststätte Altnauendorf steht von früh bis abends auf den Beinen und schmeißt den Laden", sagt die Finsterwalderin - und fügt noch an: "Der Mann kann froh sein, solch eine tüchtige Frau zu haben."

Ohne Mutti geht es nicht! Das meint Claudia Hoffmann aus Lindena - und spricht über Irene Becker. "Wir wohnen mit den Eltern in einem Haus. Unsere Mutti ist immer für uns da. Jeden Morgen bringt sie unseren Jüngsten zum Schulbus, kocht Mittagessen. Und jetzt, wo ich arbeitslos bin, richtet sie mich auf", sagt die Tochter.

Die Crinitzer Heimatstube ist völlig umgekrempelt worden. Großen Anteil daran haben vor allem fünf Frauen - und Steffen Vogel nennt ihre Namen: Elsbeth Schadow, Margitta Schulze, Rita Rehfeldt, Helga Käseberg und Rita Misera. "Diese Frauen haben viel Freizeit geopfert, um der Heimatstube ein neues Gesicht zu geben."

Sie ist die gute Seele bei Familie Windisch aus Schönborn - für die Kinder, die Enkel und Urenkel und auch ihren Mann, der Hilfe braucht, teilt Ramona Gebauer, die Tochter, mit. "Einen so großen Blumenstrauß, wie unsere Mutti Elvira ihn verdient hat, gibt es nicht", sagt sie.

"Ich fahre jeden Mittwoch für meine Mutti zur Finsterwalder Tafel und muss sagen: Die Frauen, die dort ehrenamtlich für Hilfsbedürftige tätig sind, haben ein dickes Lob verdient", schreibt Peggy Hamann. "Sie sind immer nett und freundlich."

"Mutti, ich habe dich lieb!", schreibt Anke Wolschke aus Rand-Berlin per Mail über die LR an ihre Mutter Helga Noack, die sie zum Frauentag herzlich grüßen möchte. "Meine Mama hatte 2008 im Alter von 56 Jahren einen Schlaganfall erlitten und ist seither halbseitig gelähmt. Mit Unterstützung der Gemeinde Sallgast konnte sie im Juni 2011, mit meinem Vater, eine behindertengerechte Wohnung in ihrem Heimatort Sallgast beziehen. Seither hat sie neuen Lebensmut geschöpft und versucht, mit ihrer schwierigen gesundheitlichen Situation so gut wie möglich klarzukommen. Das finde ich ganz toll und möchte ihr dafür danken, dass sie ihr Leben trotz Einschränkungen so gut wie möglich meistert, den Lebensmut nie verliert - und es mir als Tochter dadurch auch etwas leichter macht, mit dieser auch für mich emotional belastenden Situation klar zu kommen."

"Einen ganz besonderen und ganz großen Blumenstrauß haben sich die vielen fleißigen Frauen vom Sängerfestverein verdient, die schon voll, natürlich auch mit Unterstützung von Männern, in der Vorbereitung des diesjährigen Sängerfestes stehen", schreibt der Stadtverordnete Ernst Hampicke. "Es ist eine gute Gemeinschaftsarbeit, doch als das Sängerfest fast auf der Kippe stand, hat sich Katrin Gröbe vor den Karren gespannt und trotz ihres Geschäftes die Verantwortung, den Vorsitz und damit viel gesellschaftliche Arbeit übernommen."

"Ich möchte meine Mutter, Helma Grünwald, vorschlagen. Sie hat es in letzter Zeit wahrlich nicht einfach gehabt", schreibt Julia Grünwald. Und sie schildert das Schicksal von Helma Grünwald: Aus dem Haus gekündigt, der Partner erleidet einen Schlaganfall, Bezug einer neuen Wohnung. Und dennoch: "Aufopferungsvoll geht meine Mutter im Schichtdienst bei einem Taxi-Unternehmen arbeiten. Ein Dankeschön für alles und eine kleine Aufmunterung."

"Das Team vom Eiscafé Leibnitz in Doberlug-Kirchhain möchte unserer Chefin Anke Leibnitz ein Dankeschön sagen. Nach dem überraschenden Tod des Vaters, übernahm sie das Eiscafé und sorgte somit für den Erhalt unserer Arbeitsplätze. Trotz siebentägiger Arbeitswoche, eigener Familie und pflegebedürftiger Oma, hat sie als Chefin immer ein offenes Ohr für unsere Probleme und Wehwehchen", schreibt stellvertretend Sylvia Wiangke.

Ein Dankeschön für Beate Seidel-Schadock. In ihrer Praxis kümmert sie sich liebevoll um ihre Patienten und macht viele Hausbesuche. "Im Kassenärztlichen Notdienst konnte ich sie trotz später Stunde freundlich erleben. Die Kinder der jüngsten Wettkampfgruppe im Schwimmen von Neptun 08 werden in der Freizeit von Frau Seidel-Schadock im Training und bei Wettkämpfen mit betreut. Beim Sängerpokal am vergangenen Sonntag konnte man sie beim liebevollen Umgang mit ihren Schützlingen erleben. Das alles bei einem Familienleben mit zwei schulpflichtigen Kindern und als gewählte Elternsprecherin in der 5. Klasse", würdigt Klaus-Dieter Schadock.

Einen Dank "an meine Mädels" will Holger Barth aus Finsterwalde aussprechen. Gemeint sind seine Frau Andrea und die beiden Töchter Karolin und Katharina Barth, "die in unserem Geschäft ihren Mann stehen und auf die ich stolz bin".

Annerose Girke aus Doberlug-Kirchhain möchte den Frauentag nutzen, um sich bei ihrer Hausärztin und deren Team zu bedanken. Bei jedem Besuch fühlen sie und ihre gesamte Familie sich in der Praxis von Nelli Schneider in Doberlug-Kirchhain gut aufgehoben. Familie Girke fragt die Hausärztin schon seit mehr als zehn Jahren um Rat, wenn es Probleme gibt, und möchte sich daher jetzt bei ihr bedanken. "Obwohl es im Wartezimmer oft voll ist, ist die Ärztin immer geduldig und nimmt sich für jeden Patienten Zeit", sagt sie.

Wilfred Büchner aus Rückersdorf dankt der Hausarztpraxis von Susanne Brosche und ihrer Tochter Birgit Bünger für ihren tollen Einsatz. "Das möchte ich gerne auch stellvertretend für alle Bürgerinnen und Bürger hier tun", sagt er. Er sei sehr froh darüber, dass die beiden Ärztinnen ihre Praxis in Rückersdorf haben. "In vielen ländlichen Gegenden sieht es doch sehr schlecht aus mit ärztlicher Versorgung", sagt er. Für ihr großes Engagement ist er den beiden sehr dankbar. "Wenn irgendjemand am Wochenende oder auch in der Nacht etwas hat, dann ist Susanne Brosche da. Am Tag kann man sich mit seinen Problemen an die Tochter wenden", sagt er.

Die Finsterwalder Pfarrerin Bärbel Yockschat ist sich sicher, dass Renate Schulze aus Finsterwalde einen Blumenstrauß verdient hat. "Frau Schulze pflegt schon seit vielen Jahren ihre alte Mutter", erzählt die Pfarrerin. Mehrmals am Tag schaue sie bei ihrer Mutter vorbei, um ihr zu helfen. Außerdem betreut sie auch regelmäßig ganz liebevoll ihre Enkelkinder, um deren Eltern zu entlasten. Für diesen Einsatz möchte auch die Pfarrerin ihr danken.

"Immer pünktlich bringt uns Susann Hanisch aus Finsterwalde die Werbung ins Haus", lobt Jutta Joite. Bei Wind und Wetter, in jeder Jahreszeit und schon seit Jahren sei das der Fall. "Dafür möchte ich einfach mal Danke sagen", so Jutta Joite.

Manuela Rambow aus Doberlug-Kirchhain erhält herzliche Grüße von Rosemarie Langmann. "Ohne Manu würde im Sportverein manches nicht laufen. Sie leitet mit viel Energie die Frauensportgruppe, ist ein herzlicher Mensch, so etwas wie die Seele des Vereins", lobt Rosemarie Langmann und fügt an: "Im Kaninchenzüchterverein mischt sie auch mit, ist eigentlich immer unterwegs."

Ihrer Nachbarin Regina Haschke möchte Kerstin Schwarz aus Finsterwalde ein dickes Lob aussprechen. "Obwohl sie schon über 80 Jahre alt ist, hat sie immer ein wachsames Auge, was in unserem Eingang passiert. Wenn ich von der Arbeit komme, hat sie schon meine Wäsche von der Leine genommen. Ich freue mich oft über sie", so Kerstin Schwarz.

"Meine Kollegin Monika Kuntze hat einen Sprachfehler - sie kann nicht Nein sagen", scherzt Christine Wilkat aus Schacksdorf. Sie möchte der Krankenschwester aus Finsterwalde zum Frauentag gratulieren, weil sie sich "unheimlich engagiert" - für ihre Geschwister, die kranke Mutter, für Patienten sogar außerhalb der Praxiszeit. Sie habe sogar einen Hund in Pflege genommen, als bei den Besitzern Not am Mann war. "Sie ist einfach eine ganz liebe Kollegin", so Christine Wilkat.

Doreen Brauer aus Friedersdorf ist ebenfalls Adressatin herzlicher Frauentagsgrüße. Absenderin ist Marina Jähnichen aus Gruhno. Gelobt wird Doreen Brauer für "ihren zauberhaften Gottesdienst, den sie oft gemeinsam mit ihrem Mann gestaltet. Aber auch bei Nachmittagen für die Senioren und anderen Veranstaltungen der Kirchgemeinde ist sie ehrenamtlich tätig. "Doreen macht einfach ganz viel", würdigt Marina Jähnichen. Sie möchte gleich noch einer zweiten Frau ihr Kompliment aussprechen. Es ist Zeitungsfrau Marga Prätzel aus Schadewitz. "Immer pünktlich gegen 5.30 Uhr ist die Zeitung im Kasten, bei jedem Wetter. Marga Prätzel ist eine gute Seele", so Marina Jähnichen.

Aufgeschrieben von

Dieter Babbe, Gabi Böttcher und Linda Haazipolo.