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Tourismus
Die F60 frischt ihr digitales Angebot auf

Imagevideodreh auf der F 60 in Lichterfeld. Mit einer Spiegelreflexkamera und einer Drohne produziert eine Agentur aus Dresden einen am Ende 30-Sekunden langen Werbefilm, der auch in den sozialen Medien laufen soll.
Imagevideodreh auf der F 60 in Lichterfeld. Mit einer Spiegelreflexkamera und einer Drohne produziert eine Agentur aus Dresden einen am Ende 30-Sekunden langen Werbefilm, der auch in den sozialen Medien laufen soll. FOTO: Mirko Sattler / Sattler Mirko
Lichterfeld. Die Idee schwirrt schon eine Weile in den Köpfen der F 60-Verantwortlichen herum. Es entsteht ein Imagefilm, der auch in den sozialen Medien funktionieren wird. Von Mirko Sattler

Die Idee wird Schritt für Schritt in die Tat umgesetzt. „Seit 2014 spielen wir mit dem Gedanken, einen Imagefilm zu erstellen. Die Videos, die momentan kursieren, sind für unser Projekt nicht geeignet. Wir wollen mehr die Sozial-Media-Netzwerke ansprechen“, verriet Andre Speri vom F­60-Team.
Und so suchte sich das Team eine professionelle Agentur, mit der es das spezielle Drehbuch im Herbst 2016 erarbeitet hat. „Wir wollen insgesamt drei kurze, maximal 30­Sekunden dauernde Spots produzieren, die die F 60 aber auch das Umfeld rund um die Brücke von deren besten Seite präsentieren“, erzählt Matthias Schober. Mit seiner Agentur Strike Design Networks ist er derzeit dabei, das Drehbuch filmisch umzusetzen. Die drei kleinen Spots sollen viel Dynamik, Bewegung und einen neuen You-Tube-Kanal bringen.

„Mit dem Onlinestellen soll die neue Zielgruppe der 30- bis 40-Jährigen noch gezielter beworben werden. So zum Beispiel bei  Facebook oder Istagramm. Mit dem Start des neuen You-Tube-Kanals, sollen die Nutzer nicht nur die Spots sehen, sondern auch selbst gedrehte Videos hochladen können“, so Speri weiter.

Nachdem das Video, in dem es inhaltlich um das Offroad-Angebot rund um die Brücke geht, nun den letzten Schliff bekommt, geht es jetzt an die filmische Umsetzung des kurzen Brückenspots. Ein erster Termin musste im Sommer wegen schlechten Wetters mit Regen und Sturm  abgesagt werden.
Mit Sonne und spätsommerlichen Temperaturen hatte man diesmal  bestes Drehwetter erwischt. Immer und immer wieder müssen die zwölf Statisten die Szenen wiederholen. Unter den Teilnehmern sind auch die beiden Protagonisten Stefanie Müller und Till Geier aus Dresden, die schon im ersten Videospot mitwirkten.
Bei diesem Dreh soll es so wirken, als ob sie eine ganz normale Bergwerksführung unter Leitung von Besucherführer Konrad Lehmann erleben.

Rein zufällig dabei war Familie Dalwigk aus Gießen. „Wir haben uns vorhin die F 60 angeschaut. Auf dem Rückweg wurden wir angesprochen, ob wir nicht mitmachen wollen beim Videodreh. Da wir so etwas noch nie gemacht haben und es für eine tolle Sache halten, haben wir spontan ja gesagt“, verriet Familienvater Ralf. Die vierköpfige Familie weilt derzeit beim Opa in Bautzen und erkundet jeden Tag ein Stück der Gegend.

Marcus Gärtner hatte in der RUNDSCHAU gelesen, dass Statisten gesucht werden. „Als Einheimischer ist man doch gern dabei. So etwas habe ich noch nie gemacht. Meine Frau ist arbeiten, die kleinen Kinder wurden untergebracht und so konnte ich etwas Filmluft schnuppern“, meint der 40-Jährige aus Lichterfeld.
Spontan meldete sich auch Maria Wiesner. „Meine Kollegin hat es erfahren und mich gleich angerufen, da noch einige Statisten fehlten. Sofort habe ich die Kinder abgeholt und mich auf den Weg nach Lichterfeld gemacht. Solch eine Gelegenheit bietet sich nicht alle Tage“, verriet die 30-Jährige aus Grünewalde. Ihr Mann wäre, wenn es zeitlich gepasst hätte, ebenfalls gern dabei gewesen.

Im nächsten Jahr wird dann das dritte Video in Angriff genommen. Dann dreht sich alles um den naheliegenden Strand an der F 60.