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| 02:41 Uhr

Die Elbe-Elster-Sportszene lebt

Die Elbe-Elster-Sportler des Jahres 2013 mit LSB-Präsident Neubert (l.) und dem KSB-Vorsitzenden Leissner (2.v.r. hinten).
Die Elbe-Elster-Sportler des Jahres 2013 mit LSB-Präsident Neubert (l.) und dem KSB-Vorsitzenden Leissner (2.v.r. hinten). FOTO: jgw1
Finsterwalde. Mit 192 Vereinen ist der Sportbund mit seinen vielfältigen Facetten auch im Elbe-Elster-Kreis die ,,größte zivilgesellschaftliche Personenvereinigung", würdigte Wolfgang Neubert als Präsident des Landessportbundes Brandenburg (LSB) bei der Sportlerehrung. Sechs Pokalsieger des Jahres 2013 wurden ausgezeichnet, darüber hinaus 41 Einzelsportler und acht Mannschaften. Zudem wurden ein Sympathiepreis und ein Fair-Play-Preis vergeben. Jürgen Weser / jgw1

Etwa 200 Sportler, Übungsleiter und Sportfunktionäre vom Fußballverein bis zum Sportschützen erlebten am Montag im Finsterwalder Gasthaus "Alt Nauendorf" eine stimmungsvolle Sportlergala.

Sechs Pokalgewinner hatte die Jury des Kreissportbundes (KSB) unter Regie des Vorsitzenden Detlev Leissner für das Jahr 2013 ermittelt: Die Leichtathletin und Judoka Lena-Sophie Grulich vom SV Linde Schönewalde mit zahlreichen Landesmeistertiteln, der mehrfache Landesmeister im Turnen und begeisterte Volleyballer Toni Blümel von der Finsterwalder Turnerschaft, der Ruderzweier Tina Pulz und Franziska Thiele vom Ruderverein Mühlberg in der Kategorie Jugend, die bei Europa- und Weltmeisterschaften erfolgreiche Judosportlerin Simone Glenz vom Uebigauer Sportbund, Andy Pohle von Neptun 08 Finsterwalde als erfolgreicher Triathlet des Landes und die 1. Männerfußballmannschaft des VFB Hohenleipisch 1912 konnten als beste Sportler des Jahres 2013 im Elbe-Elster-Kreis strahlen.

Um eine größere Breite für alle Sportvereine bei den Sportlerehrungen zu erreichen, arbeitet der Kreissportbund mit einem Losverfahren. Vierzig Vereine des Landkreises wurden diesmal ausgelost und konnten Sportler aus ihren Reihen zur Auszeichnung bestimmen. Die ausgelosten Vereine fallen dann in den nächsten Jahren zunächst aus dem Lostopf. So werde erreicht, dass jeder Verein alle fünf Jahre einmal bedacht werden kann, erläuterte Leissner. Die Spitze in der Leistungsbreite und die Vielfalt der Sportarten ehren, ist als Ziel erreicht worden. Die stolzen Gesichter auf der Bühne zum Beispiel von Rica Schmidt von der Pferdegemeinschaft Lebusa, von Karate-Sportler Jupp Szepaniak von Bushido Lubwart Bad Liebenwerda und Martina Noack vom Frauensport des SV Blau-Weiß Gorden zeigten, ,,der Weg ist richtig".

Viel Beifall gab es für den langjährigen Sportler, Übungsleiter, Vereinsvorsitzenden, Funktionär und Organisator zahlreicher Freizeitveranstaltungen Erich Breyer vom ESV Lok Elsterwerda als Sympathiepreisträger des Sports im Kreis und für Christopher Krause, der als Fußballer von SV Vorwärts Crinitz den Fair-Play-Preis der Elbe-Elster-Sparkasse erhielt, weil er aus Rücksicht auf einen verletzten gegnerischen Spieler eine sichere Torchance ausließ.

Wie lebendig die E-E-Sportszene ist, bewies das Rahmenprogramm, in dem die jüngsten Tänzer des TSC Sängerstadt wie Marie Bönisch und Nic Zerna ihr Können zeigten und die Finsterwalder Turnerschaft mit artistischen Ausschnitten aus dem Karnevals-Programm glänzte. Überrascht wurden die langjährigen Protagonisten dieses Programms, Toni, Tom, Katrin und Wolfgang Blümel, die als ,,sportliches Familienunternehmen" mit einem Sonderpreis geehrt wurden.