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| 14:21 Uhr

Beim Verkehrstag der Kreisverkehrswacht
„Deutschlands Gefahrentrainer Nummer 1“ zu Gast in Massen und Finsterwalde

 Das Motiv „Unfalldenkmal“ kommt nach Finsterwalde und Massen.
Das Motiv „Unfalldenkmal“ kommt nach Finsterwalde und Massen. FOTO: Stiftung zur Vermeidung von Verk / Arthur Möller
Massen/Finsterwalde. Arthur Möller ist mehrfach für seine spektakuläre Art der Verkehrserziehung gewürdigt worden. Der Mann von der Stiftung zur Vermeidung von Verkehrsopfern in Deutschland e.V. wird am Samstag zweifellos für Aufmerksamkeit sorgen. Von Dieter Babbe

Neben dem „Großen Preis des Elbe-Elster-Kreises“ auf dem Motodrom in Massen geht es beim Verkehrstag der Kreisverkehrswacht Elbe-Elster (Sonnabend, 22. Juni, ab 10 Uhr) in Finsterwalde und Massen auch deutlich ernster zu. „Deutschlands Gefahrentrainer Nummer 1“ kommt aus Frankfurt/Main nach Elbe-Elster.

Ein Mann rast mit seinem VW Golf, das Handy am Ohr, gegen einen Baum. Er und seine beiden Kinder sterben im Auto – drei Tote. Dort, wo eigentlich der Motor ist, steckt ein Baum. Das Auto ist nicht mehr als Auto erkennbar. Mit diesem Bild will Arthur Möller Aufmerksamkeit erzeugen – und mit Verkehrsteilnehmern ins Gespräch kommen. Er bringt das „Unfalldenkmal“ auf einem Anhänger zum Verkehrstag – das steht am Sonnabend zunächst gegen 9.30 Uhr auf dem Finsterwalder Marktplatz und danach gegen 11 Uhr und noch einmal gegen 14 Uhr auf dem Übungsplatz in Massen.

Hier wie dort lädt der 79-Jährige, der im Berufsleben Testingenieur und Chef vom TÜV Frankfurt/Main und seit dem Ruhestand Vorsitzender der Stiftung zur Vermeidung von Verkehrsopfern in Deutschland e.V. ist, Interessenten auch zu Testfahrten durch die Stadt und durch die Region ein. „Ich will anschaulich und nachvollziehbar demonstrieren, wie man innerhalb der Verkehrsregeln schnell und dennoch sicher fahren kann, ohne einen Unfall zu bauen“, sagt ein Mann, der seit fünf Jahrzehnten unfallfrei fährt und mehrmals für seine spektakuläre Art der Verkehrserziehung gewürdigt wurde.