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| 11:40 Uhr

Das war „Viva la Fiwa“ 2003 Fast wie ein Brasilienurlaub

Finsterwalde.. Was passiert, wenn man 15 Jugendlichen Trommeln, Klanghölzer und ähnliche Akustikinstrumente in die Hand drückt„ Chaos“ Das ist anzunehmen. Was aber passiert, wenn man dazu noch die Band „Viroumania“ als Unterstützung an die Seite stellt? Das Ergebnis ist überraschend harmonisch und hat schon fast Konzertcharakter. Von Martin Eiser

„Viroumania“ , eine Band die ausschließlich mit dieser ansonsten einseitigen Instrumentierung musiziert, veranstaltete im Rahmen von „Viva la Fiwa“ einen Bongo-Workshop. 15 Leute haben sich gefunden, um das Spiel mit dem Rhythmus zu lernen. Und nachdem jeder wusste, was er als einzelner zu spielen hatte, galt es natürlich gemeinsam das Halten des Taktes zu üben. Dass dies nicht unbedingt leicht ist, konnte Ulrike Krink (19) bestätigen. „Wir dachten anfangs, das wird eh' nichts.“ Der Spaß stand dennoch allen schon beim Üben ins Gesicht geschrieben: „Es waren alle so aufgeschlossen. Ich habe es sicher nicht bereut, dass ich mitgenommen wurde“ , erzählte Ulrike weiter.
Nach ein paar Stündchen wurde dann das erste kleine Konzert zusammen vorgetragen. Zahlreiche Schaulustige wurden von den Klängen angelockt. Auch Stefanie Schulze (19) konnte sich dem nicht entziehen. „Ich bin begeistert, ich glaube ich würde mich nur verspielen“ , meinte sie, „Das hört sich an, wie ein Brasilienurlaub.“ Aber auch die zusammengewürfelte „Band“ schien sichtlich Freude am Spielen zu haben und traute sich sogar, später noch einmal auf der großen Bühne aufzutreten. Christopher Pöhle (12) verriet nach dem Auftritt, dass er die Plakate für „Viva la Fiwa“ in der Stadt gesehen hat, aber sich nicht vorstellen konnte, was ihn hier erwartete. „In zwei Jahren wäre ich gerne wieder mit dabei“ , sagte er und sprach dabei vermutlich auch für den Rest der Workshop-Teilnehmer.