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"Das kriegen wir irgendwie hin. Ich improvisiere gern."

Melanie Kressler.
Melanie Kressler. FOTO: privat
Finsterwalde. Das 4. Brandenburger Brauereitreffen am 25. und 26. August in Finsterwalde wirft seine Schatten voraus. Gewählt wird nach zweijähriger Amtszeit die Nachfolgerin von Carolin Käbermann als Brandenburger Bierkönigin. Sechs Damen gehen ins Rennen. Die RUNDSCHAU stellt sie vor. Heute: Melanie Kressler aus Trebendorf. Gabriela Böttcher

Beim Stadtfest in Lübbenau, als Melanie Kressler für den Brandenburger Brauerei-Förderverein jobbte, wurde die Idee für ihre Kandidatur als Bierkönigin geboren. Am Samstag stellt sich die Studentin der Betriebswirtschaftslehre an der BTU Cottbus der Jury in Finsterwalde. Ja, Bier habe sie schon immer ganz gern getrunken. Bei Dorffesten sei das ohnehin ein allgemein bevorzugtes Getränk. Zunächst fiel die Wahl auf Radler, aber das wurde ihr irgendwann zu süß. Jetzt bevorzugt Melanie ein herbes Bier von der Küste, kann - und muss - also noch von den Brandenburger Köstlichkeiten überzeugt werden. Mit ihrer Kandidatur als Brandenburger Bierkönigin bestreitet sie ihren ersten Wettbewerb solcher Art und ist sehr gespannt, was auf sie zukommt. Da sich ihre Freundin auch für das Amt beworben hat, können sich beide am Samstag unterstützen. "Das kriegen wir irgendwie hin. Ich improvisiere gern." Ob sie sich bei einer Freundin ein Dirndl für ihren Auftritt ausleiht oder mit der - schon vorhandenen - Lederhose antritt, wird erst kurz zuvor entschieden.

Samstag, 26. August, 16 Uhr, Wahl der 2. Brandenburger Bierkönigin, Markt Finsterwalde.