Musikalischer Einstieg, Wanderung, Fahrt mit der Museumseisenbahn, Radeln durch herrliche Natur, Crinitzer Waldbad und Töpferdorf und natürlich das Besucherbergwerk F 60 sollen die Fahrt zu einer echten Erlebnistour machen.
Der Start zur Tour über Kleinbahren, Crinitz, Babben, Lindthal, Lieskau und Lichterfeld erfolgt um 10.30 Uhr am Sängerlieddenkmal vor dem Sparkassengebäude in Finsterwalde. Mit Radlerpass und dem Schwung der vier Finsterwalder Sänger werden die Pedalritter zur Abfahrtsstelle der Museumseisenbahn im Frankenaer Weg verabschiedet. Dort werden die Pedalritter allerdings schon wieder ausgebremst, denn sie dürfen in den schmucken, historisch hergerichteten preußischen Personenwagen Platz nehmen, während die Stahlrösser im extra dafür eingerichteten Transportwagen verstaut werden.
Gemütlich schuckelt der Zug vorbei an Ponnsdorf und Pießig, entlang der Kleinen Elster, gewährt den Blick auf den alten Möllendorfer Bahnhof und die Breitenauer Umgebung mit sattem Grün, bevor der Zug am Kleinbahrener Bahnhof einen Zwischenstopp einlegt und zur Besichtigung des Fuhrparks der Niederlausitzer Museumseisenbahn e. V. einlädt. Weiter am Gahroer Einschnitt vorbei, rollt man schon über die Crinitzer Brücke hinein ins Töpferdorf.
Wer lieber sportlich den Ort erreichen möchte, darf von Finsterwalde aus unter Regie von Radwanderleiter Wolfgang Jabin mit kräftigem Pedaltritt nach Crinitz strampeln, verspricht der Marketingverein.
Dort lockt das idyllische Waldbad mit einem zweistündigen Aufenthalt, also sollten die Badesachen zum Radlergepäck gehören. Wer lieber in eine der zahlreichen Töpfereien hineinschnuppern möchte, kann an einer entsprechenden Führung des Heimatvereins Crinitz teilnehmen. Im Waldbad wird vom Gaststättenteam des Waldbades für die Stärkung der Tourteilnehmer gesorgt, und es kommt zur Auslosung des Radlers des Monats, der einen Gutschein in Höhe von 50 Euro von der EE-Sparkasse überreicht bekommt. Weiterhin übergibt die Sparkasse in feierlicher Form finanzielle Mittel aus dem PS-Lotteriesparen des Jahres 2002 an drei besonders aktive Vereine. Wer möchte, kann von der Verkehrswacht sein Fahrrad codieren lassen.
Frisch gestärkt können die Radler den kleinen Anstieg bis nach Babben in Angriff nehmen, vorbei am Waldbad, das bald wieder zum Schmuckstück werden soll, surren die Räder auf neuem Radweg nach Lindthal, weiter durch den Wald bis nach Lieskau und auf wenig befahrener Landstraße bis zum nächsten Ziel: der F 60 in Lichterfeld. Schon von weitem grüßt der stählerne Koloss, der Radlerpass macht den Weg frei bis zur Förderbrücke, wo am Werkstattwagen die gedeckte Kaffeetafel auf die Radwanderer wartet.
Wer sich den Blick aus luftigen achtzig Metern Höhe auf die entstehende Seenlandschaft nicht entgehen lassen möchte, kann zum ermäßigten Preis an einer Besichtigungstour auf den „liegenden Eiffelturm“ teilnehmen.
Am Besucherbergwerk wird die offizielle Radtour beendet, wer möchte, kann mit Wolfgang Jabin gemeinsam bis nach Finsterwalde zurück radeln. Wer dann von den Anstrengungen des Tages noch nicht müde genug ist, sollte den Tag in einer der Finsterwalder Gaststätten ausklingen lassen, rät der Marketingverein der Stadt.

Service Treff bei den Sängern
 Nach dem zweiten diesjährigen Chorsingen ab 10.30 Uhr am Finsterwalder Sängerlieddenkmal am 7. Juni mit den vier Finsterwalder Sängern, dem Kinderchor der Grundschule Nord und dem Bläserquartett der Musikschule Gebrüder Graun lädt der Stadtmarketingverein Interessenten zu einer Stadtwanderung mit dem Besuch des Kreismuseums ein, bevor dann die Möglichkeit besteht, mit einem historischen Autobus des Elster-Nahverkehrs nach Lichterfeld zum Schaubergwerk F 60 zu fahren. Mit dem Radlercoupon, der am Stand des Sängerstadtmarketingvereins zu haben ist, kann vor dem Start noch ein frischgezapftes „Alt-Nauendorf“ -Bier für 50 Cent erworben werden. Der Erlös wird dem Verein Sport- und Begegnungszentrum Crinitz e. V. für den Erhalt des Waldbades zur Verfügung gestellt.