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| 23:03 Uhr

Jetzt lernt es sich leichter
Das große Ziel in nur drei Monaten erreicht

Zum Tag der offenen Tür und der Einweihung der Spiegelwand erhielten die Sonnewalder Unterstützung von den Tänzern des TSC Finsterwalde.
Zum Tag der offenen Tür und der Einweihung der Spiegelwand erhielten die Sonnewalder Unterstützung von den Tänzern des TSC Finsterwalde. FOTO: Ivonne Kommolk
Sonnwalde. Dank vieler Helfer und Sponsoren: Die Abteilung Tanzsport des SV Blau-Gelb Sonnewalde freut sich über eine Spiegelwand. Von Ivonne Kommolk

Sie haben es geschafft! In nur drei Monaten ist es den Mitgliedern der Abteilung Tanzsport des SV Blau-Gelb Sonnewalde und ihren Freunden, Mitstreitern und Unterstützern gelungen, das nötige Geld für eine Spiegelwand zusammen zu bekommen. „Ein großes Dankeschön geht dafür an die VR Bank, die uns im Rahmen eines Crowdfunding-Projektes dieses ermöglicht hat. Nicht zu vergessen die vielen anderen Sponsoren, die Stadtverwaltung und viele andere Privatpersonen, die uns die ganze Zeit so ehrgeizig unterstützt haben“, sagte Uwe Schadock am vergangenen Sonntag zur Einweihungsfeier am Tag der offenen Tür.

Vor einem Jahr hat er mit seiner Frau Petra den Tanzsport in Sonnewalde eingeführt und inzwischen manifestiert. Weil das so gut ankommt, startete im April 2018 das Projekt „Mobile Spiegelwand“. Mobil ist sie nun nicht, dafür ausreichend groß und mit einer Holzschiebewand geschützt während des regulären Schulsports in der Turnhalle. „Zurzeit trainieren hier freitags von 19.30 bis 21 Uhr die Erwachsenen. Aber im nächsten Jahr planen wir auch eine Kindergruppe. Für diese ist es ganz besonders wichtig, sich im Spiegel zu sehen. Für die Erwachsenen natürlich auch. Es lernt sich leichter, wenn man Körper und Bewegungen im Spiegel nachvollziehen und korrigieren kann“, so Petra Schadock.

Momentan trainiert sie die Kindergruppe der 8 bis 12-Jährigen jeweils montags von 16 bis 17 Uhr in Finsterwalde in der Turnhalle an der Förderschule, denkt über eine Gruppe ab sechs Jahre nach. Was auch wichtig zu wissen ist: „Für den Breitensport reicht es aus, wenn zwei Mädchen miteinander tanzen, aber wer an richtigen Turnieren teilnehmen möchte, da muss dann ein Turnierpaar aus Junge und Mädchen bestehen“, erzählte Dr. Kerstin Hansen, selbst Mitglied im Verein, wie viele Familienmitglieder auch. Ihre Tochter Elisabeth Kugler ist seit sieben Jahren dabei. Gemeinsam mit Turnierpartner Nico Frenkel konnte sie schon ordentlich Lorbeeren einsammeln. Die beiden zeigten auch am vergangenen Sonntag nicht nur ihr Können, sondern auch, wieviel Spaß und Herzblut in so einem Sport steckt. Nachahmer bei Groß und Klein sind gerne erwünscht und können gern eine Schnupperstunde nehmen.