ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
| 19:23 Uhr

Ausbildung bei der Bundeswehr
Das Berufsleben kann kommen

Die Bundeswehr hat Kfz-Mechatroniker freigesprochen, die in dreieinhalb Jahren das Rüstzeug für ihr Handwerk in der Ausbildungswerkstatt Doberlug-Kirchhain bekommen haben. Prüfungsbester in diesem Jahrgang war Paul Hausmann (4.v.l.) aus Neu-Seeland/OT Ressen.
Die Bundeswehr hat Kfz-Mechatroniker freigesprochen, die in dreieinhalb Jahren das Rüstzeug für ihr Handwerk in der Ausbildungswerkstatt Doberlug-Kirchhain bekommen haben. Prüfungsbester in diesem Jahrgang war Paul Hausmann (4.v.l.) aus Neu-Seeland/OT Ressen. FOTO: Bundeswehrf / Bundeswehr
Doberlug-Kirrchhain. Die Bundeswehr hat 14 neue Ausbildungsverträge für künftige Kfz-Mechatroniker in Doberlug-Kirchhain übergeben. Von Heike Lehmann

Seit September 1991 wird in der Ausbildungswerkstatt der Bundeswehr in Doberlug-Kirchhain kontinuierlich beruflicher Nachwuchs im Kfz-Bereich ausgebildet. 315 Fachhandwerker wurden seitdem mit dem nötigen Fachwissen und dem praktischen Knowhow ausgerüstet. Derzeit sind 42 Azubis dort beschäftigt. Und auch am 1. September 2018 beginnen wieder 14 junge Auszubildende in der Berufsrichtung Kraftfahrzeugmechatroniker/Kraftfahrzeugmechatronikerin Fachrichtung Pkw ihre Ausbildung. Die Verträge dafür wurden vor wenigen Tagen feierlich übergeben. Der Werkstattleiter Olaf Kleinpaul erkannte dabei den einen oder anderen der künftigen Auszubildenden wieder, der bereits ein Schülerpraktikum absolviert hat.

Die Auszubildenden werden in dreieinhalb Jahren bei Meister Matthias Jauch und den Ausbildern Maik Rothe, Rene Czerwenka und Mirko Schmidt stufenweise Fähigkeiten und Kenntnisse in der Kraftfahrzeugtechnik erlangen, um das System Kraftfahrzeug zu beherrschen.

Oberstleutnant Andrä, Leiter Munitionsversorgungszentrum Ost Schneeberg, dem die Doberlug-Kirchhainer Ausbildungswerkstatt unterstellt ist, begrüßte vor wenigen Tagen zur diesjährigen Freisprechung die jungen Fachhandwerker, deren Eltern und Ehrengäste. Die Festrede mit Übergabe der Facharbeiterbriefe hat der Leiter des Karrierecenters der Bundeswehr aus Berlin, Oberst Neumann, übernommen. Er zeigte den neuen Auszubildenden, die im September ihre Lehre beginnen, verschiedene Möglichkeiten auf, die der Arbeitgeber Bundeswehr zu bieten hat.

Die Facharbeiterzeugnisse gingen an Toni Dietrich aus Babben, Florian Edlich aus Uebigau, Paul Hausmann aus Neu-Seeland/Ortsteil Ressen (Prüfungsbester), Anna Maria-Magdalena Lucht aus Großschirma, Dennis Matthes aus Lutherstadt Wittenberg/Ortsteil Boßdorf, Lukas Schmidt aus Schönborn/Ortsteil Lindena, Felix Silber aus Querfurt, Ricardo Stolle aus Schönewalde, Lou Torben Streiber aus Raguhn-Jeßnitz/Ortsteil Jeßnitz, Lisa Maria Suwald aus Finsterwalde, Guido Urban aus Calau/Ortsteil Säritz, Justin Vogt aus Bitterfeld-Wolfen/Ortsteil Greppin und Kamonchanok Yachankat aus Jessen. Der Jahrgang schaffte einen Gesamtdurchschnitt von 2,62.

Alle Jungfacharbeiter haben nahtlos beruflichen Anschluss gefunden. Eine Übergangsbeschäftigung beim Kooperationspartner HIL GmbH Werk Doberlug-Kirchhain bis zur Einplanung in die Bundeswehr als Soldat auf Zeit haben sieben Jungfacharbeiter bekommen, einer schlägt die Beamtenlaufband im feuerwehrtechnischen Dienst ein, zwei gehen in den Polizeidienst und drei haben sich für die freie Wirtschaft entschieden.