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| 16:09 Uhr

Das alte Finsterwalder Freibad ist tipptopp

Familien, Vereine und Abgeordnete haben Samstag beim Arbeitseinsatz im Finsterwalder Freibad zugepackt.
Familien, Vereine und Abgeordnete haben Samstag beim Arbeitseinsatz im Finsterwalder Freibad zugepackt. FOTO: top1
Finsterwalde. Wenn an diesem Montag der TÜV durch das Finsterwalder Schwimmbad geht und alles genau unter die Lupe nimmt, ist Thomas Kußack, die "gute Seele" des Bades, Schwimmmeister und technischer Mitarbeiter, guter Dinge. Er weiß, mit dem Bad ist alles in Ordnung und die Saison kann kommende Woche starten. Torsten Pötzsch

"Die fünf Millionen Liter Wasser sind allerbester Qualität, hat uns das Labor bestätigt. Alles ist sicher, alles funktioniert, die Plakette bekommen wir ohne Probleme. Aber wir haben noch einen Berg Arbeit bis zur Eröffnung vor uns."

Dass dieser Berg an Arbeit etwas kleiner geworden ist, dafür sorgten am vergangenen Wochenende viele fleißige Hände. Bürgermeister Jörg Gampe (CDU) hatte zum alljährlichen Arbeitseinsatz aufgerufen. Seit Beginn seiner Amtszeit gibt es den, und jede Menge Familien, Vereine, Stadtverordnete und Fraktionen folgten seinem Ruf. Zwar waren es deutlich weniger als in den vergangenen Jahren, mit dem Resultat waren am Ende aber alle zufrieden. "Ich freue mich über jeden, der mit anpackt", meinte auch Torsten Marasus, der Finsterwalder Bäderchef. "Und heute haben alle doppelt rangeklotzt. Es ist wirklich viel geworden. Wir haben alles umsetzen können, was wir uns vorgenommen hatten." Dazu gehörte vor allem die Pflege der weitläufigen Grünanlagen im Bad. Auch vor dem Bad wurde geharkt, gefegt und gejätet. Tipptopp sieht jetzt wieder alles aus. Man erkennt nur an wenigen Stellen, dass das Bad schon in seine 63. Saison geht.

"Auch wir als Stadt haben alle Vorbereitungen, die von uns zu erledigen sind, abgeschlossen", merkte Bürgermeister Gampe am Rande an. "In diesem Jahr wird es wieder vier Wochen Ferienspiele im Freibad geben. Die Schulen freuen sich schon auf diese Zeit."

Freuen darf man sich auch wieder auf drei Filmnächte im Freibad und natürlich auf das Stundenschwimmen am 1. Juli. Wenn Torsten Marasus an diesen Termin denkt, ist er voll im Motivationsmodus. "Zwei Pokale haben wir schon im Regal. In diesem Jahr können wir das Triple schaffen. Das hat vor uns noch keine Stadt geschafft. Ich bin guter Dinge, vor allem, wenn man wie heute wieder sieht, wie die Finsterwalder zu ihrem Freibad stehen."

So viel Arbeit an frischer Luft machte natürlich hungrig. Schon gute alte Tradition ist es, dass die städtische Feuerwehr am Ende des Arbeitseinsatzes mit ihrer Gulaschkanone kommt und es eine ordentliche Kelle Erbsensuppe gibt. Gegen den kleinen Hunger zwischendurch war in diesem Jahr Andreas Richter von "Morgengold" erstmals mit vor Ort. "Seit drei Jahren verfolge ich schon den Einsatz im Internet mit und jetzt wollte ich einfach auch mal meinen Beitrag leisten", so der junge Mann. Er holte sich seinen Geschäftspartner Daniel Lehmann mit ins Boot und beide zusammen schmierten nicht wenige Brötchen. So gab es am Samstag ein überraschendes kleines zweites Frühstück.

Alle Aktionen in Summe machten Hoffnung auf eine gute Saison im Freibad und einen tollen Sommer. Und auch das mit dem Wetter hat am Samstag schon ganz gut geklappt, entgegen der Voraussagen blieb es trocken.