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| 12:16 Uhr

Montag gibt’s Hilfe am Telefon
DAK-Hotline: Damit keine Sauf-Kids heranwachsen

 Wie könne Eltern Einfluss nehmen, damit ihre Kinder nicht exzessiv zum Alkohol greifen?
Wie könne Eltern Einfluss nehmen, damit ihre Kinder nicht exzessiv zum Alkohol greifen? FOTO: dpa / A3462 Marcus Führer
Finsterwalde. 21 Jungen und Mädchen wurden 2017 im Elbe-Elster-Kreis mit akuter Alkoholvergiftung ins Krankenhaus eingeliefert.

Ein Fünftel aller Eltern in Deutschland macht sich Sorgen, dass ihre Kinder zu viel Alkohol trinken. Das zeigt eine repräsentative Elternbefragung der DAK-Gesundheit. Tatsächlich sind 2017 im Landkreis Elbe-Elster 21 Jungen und Mädchen mit einer akuten Alkoholvergiftung ins Krankenhaus gekommen.

Damit aus Kindern keine Sauf-Kids werden, bietet die DAK-Gesundheit am Montag, 25. Februar, eine Telefon-Hotline an. Von 8 bis 20 Uhr erklären medizinische Experten wie Eltern gute Vorbilder sein können. Das spezielle Serviceangebot unter der kostenfreien Rufnummer 0800 1111 841 steht Kunden aller Krankenkassen offen.

„Mit unserer Hotline ermuntern wir Mütter und Väter zu einem offenen Umgang mit Alkohol-Themen“, sagt Annett Koßmann von der DAK-Gesundheit. Im Auftrag der Krankenkasse hat das Institut für Therapie- und Gesundheitsforschung in Kiel (IFT-Nord) die Entwicklung von riskantem Trinkverhalten bei Heranwachsenden über neun Jahre hinweg verfolgt.

Demnach steigt bei hohem Alkoholkonsum der Eltern auch beim Nachwuchs das Risiko fürs Rauschtrinken. „Uns liegt die Prävention in Elbe-Elster sehr am Herzen, deshalb wollen wir Risiken klar benennen und Hilfe anbieten“, so Annett Koßmann. Wie viel Alkohol dürfen Mütter und Väter selbst trinken, um noch als gutes Vorbild zu gelten? Ab wann ist Alkoholkonsum riskant für die Gesundheit? Diese und andere Fragen beantworten die Experten der DAK-Gesundheit am Montag am Telefon.

(pm/leh)