Wo einst die Glaserei Geßner ihre Dienstleistungen in der Leipziger Straße in Finsterwalde angeboten hatte, entsteht ein lichtdurchflutetes Büro mit vielen Fenstern im Erdgeschoss und modernen Arbeitsplätzen zum Wohlfühlen. Nutzen dürfen es beispielsweise junge Leute, Freiberufler, kleinere Startups oder einfach digitale Nomaden. Ab Montag, 22. März 2021, hat die Sängerstadt dort einen modernen „Coworking Space“ Alex.
2018 war Grundsteinlegung für ein neues Wohn- und Geschäftshaus inmitten der Stadt. Ein Jahr zuvor war dort die unansehnliche Geßner-Ruine abgerissen worden. Die Sparkasse Elbe-Elster hatte sich an dieser Stelle für Erwerb, Abriss und Neubau mit ihrer Sparkassen-Objektentwicklungsgesellschaft mbH (OEG) engagiert. Ziel: städtebaulichen Missstand im Finsterwalder Zentrum zu Leibe zu rücken.

Was Coworking bedeutet

Die neudeutsche Bezeichnung Coworking kommt aus dem Bereich der „neuen Arbeitsformen“ und steht für einen offenen Arbeitsraum, in dem man sich einmieten kann. Ein möglicher Vorteil: Die unterschiedlichen Personen ergänzen sich gegenseitig und profitieren von den Talenten des Anderen. In Großstädten ist das schon oft gelebte Praxis. Auch in Elbe-Elster gibt es erste Beispiele. Arbeiten im Coworking Space Alex könnte neue berufliche Chancen eröffnen.