Die Zahl der Corona-Fälle in Elbe-Elster steigt weiterhin an. Für den Landkreis wurden am Dienstag, dem 30. März, 17 Neuninfektionen und ein weiterer Todesfall gemeldet.
Die Sieben-Tages-Inzidenz ist damit von 269 auf 280 angestiegen. Der Landkreis weist damit weiterhin mit deutlichem Abstand das heftigste Infektionsgeschehen in Brandenburg auf. Der Kreis mit der zweithöchsten Inzidenz ist das benachbarte Oberspreewald-Lausitz. Dort schwankt der Wert aktuell um 200.

Finsterwalde

Inzwischen zeigt sich in Elbe-Elster die dritte Welle der Pandemie auch in der Zahl der Todesfälle. Mit dem am Dienstag gemeldeten Fall ist die Zahl der Corona-Toten in Elbe-Elster in der Pandemie auf 202 angestiegen.
In der zweiten Märzhälfte gab es damit deutlich mehr Todesfälle als in den ersten beiden Wochen des Monats.

Noch keine Prognose von Todesfällen in dritter Welle möglich

Auf Grundlage der bisher vorliegenden Informationen ist es jedoch noch nicht möglich zu beurteilen, ob in der dritten Welle der Pandemie weniger Menschen an Corona sterben als in der zweiten. Denn bis eine Corona-Infektion im Tod eines Menschen resultiert, dauert es nach der Ansteckung meist mehrere Wochen.
Die meisten Neuinfektionen in der dritten Welle liegen noch nicht so lange zurück. Zugleich sind die Todeszahlen zum selben Stand der Verbreitung des Virus in der zweiten Welle nicht mit den aktuellen vergleichbar, weil es bis zu diesen Zeitpunkt Anfang Dezember in Elbe-Elster insgesamt viel weniger Infektionen gegeben hatte.

Herzberg/Finsterwalde

Dazu, dass die Infektionssterblichkeit zurückgeht, könnten Impfungen unter den am stärksten für einen tödlichen Verlauf einer Infektion gefährdeten Personengruppen beitragen.
Die Impfungen gegen das neuartige Coronavirus sind sehr effektiv darin, schwere und tödliche Verläufe der Krankheit Covid-19 zu verhindern.
In Elbe-Elster sind bisher 3,5 Prozent derjenigen, bei denen eine Corona-Infektion festgestellt wurde, verstorben.

Herzberg/Finsterwalde