Die 2G-Regel sorgt für einen massiven Einnahmeausfall für den Einzelhandel und die Gastronomie gerade im Weihnachtsgeschäft. Das veranlasst die Redaktion der Lausitzer Rundschau in Finsterwalde zu einer Recherche. Die Fragen an die Restaurants in der Sängerstadt: Wie hart trifft euch die Umstellung von 3G auf 2G?
Die Antworten sind teilweise erschütternd und gehen auch dem Reporter ans Herz. Egal, ob persönlich oder am Telefon. Finsterwalde lebt auch durch seine Gastronomen. Umso trauriger ist das Ergebnis der Recherche: Die Stadt verliert auf einen Schlag mehrere Gaststätten. So titelt es die Rundschau dann auch in der Online-, wie auch der Printveröffentlichung, liegt in einem Fall aber schmerzhaft daneben.

Gasthaus Sieben Brunnen in Finsterwalde schließt NICHT

Die beliebte Gaststätte Sieben Brunnen mit ihrer Kegelhalle hat NICHT geschlossen. Das hatte der Reporter in einer Aufzählung bereits verloren gegangener Gastronomien so aufgezählt. Weil er das genau so, aber eben völlig falsch verstanden hat bei einem Besuch mit Freunden in dem traditionellen Treff von Kegler- und Genussfreunden.

Finsterwalde

Richtig ist: Die Familienmannschaft im Sieben Brunnen arbeitet mit verkürzten Öffnungszeiten, weil das Geld bei anhaltend schwachen Gästezahlen woanders verdient werden muss. Und es eben keinen Lockdown mit staatlichen Hilfen gibt. „Wir wollen die Zeit ganz einfach nur überstehen und dann wieder vollständig für alle unsere Gäste da sein“, sagt Gastwirtin Daniela Hackenberg.
Auch für Weihnachtsfeiern, Familienpartys und eben nach Anmeldung öffnet das Gasthaus seine Türen (Tel.: 03531 8526). Genau wie für die Kegelsportler auch in der Zukunft.

Lausitzer Rundschau bittet um Entschuldigung

Dass in diesen bescheidenen Tagen ein Rundschau-Artikel dafür sorgt, dass die Gastwirtin nicht mehr schlafen kann und Gäste Angst davor haben, dass ihre Weihnachtsessen ausfallen, tut dem Autor dieser Zeilen sehr leid. Bitte entschuldigen sie, liebe Familie Hackenberg!