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| 12:35 Uhr

Classic-Kegeln: Finsterwalde siegt im Derby gegen Herzberg

VERBANDSLIGA, Männer.

SV Arnsdorf – SV "Frieden" Beyern 5245:5120. Zum Spiel gegen den Tabellenführer braucht man keine Extramotivation. Mit der Zielsetzung, es den Gastgebern so schwer wie möglich zu machen, traten Frank Beier und Andreas Schulze ihren Wettkampf an. Der Start in die Vollen ergab ein ausgeglichenes Ergebnis. Doch jeder noch so kleine Vorsprung wurde von den Arnsdorfern in den Räumern weggefegt. Die Gastgeber erspielten sich einen ständig größer werdenden Vorsprung. Schulze konnte mit seinen sehr guten 897 Holz mithalten, Beier hüllte über seine 808 Holz einfach nur den Mantel des Schweigens. Mit 944 und 903 Holz hatten die Arnsdorfer 142 Holz Vorsprung herausgeholt. Rüdiger Block und Bernd Blüher sollten das Wunder schaffen. Leider wiederholte sich der Spielablauf aus dem ersten Durchgang. Holz für Holz schufen sie sich einen kleinen Vorsprung in die Vollen, in den Räumern zauberten die Arnsdorfer ihre Neunerkugeln auf die Bahnen. Deprimierend. Rüdiger erspielte mit 817 Holz gerade neun Holz mehr als Beier und Schulze war mit den erreichten 858 Holz überhaupt nicht zufrieden. Der Rückstand war um acht Holz gewachsen. Niels Müller und Mario Ramp wussten gegen die ehemaligen Landesmeister Schiemanz und Pflegel um die Schwere ihrer Aufgabe. Ohne sich aufzugeben, hielten sie tapfer gegen. Das anfängliche Hoch ihrer Gegner beirrte sie nicht. Mit 871 und 869 Holz zeigten sie einen tollen Kampfgeist. Bernd Blüher SG Medizin Herzberg I – SV Hertha Finsterwalde 4973:5060. Bereits der Startdurchgang ging für die Gastgeber gehörig in die Hose. Thomas Will haderte mehr, als er spielte und bestrafte sich mit nur 793 Kegeln selbst. Da auch für Ronny Barz bei nur 820 Kegeln die Anzeige stehen blieb, konnten die Gäste frohlocken. Sie schickten Th. Otto und F. Wortzik ins Rennen – mit dem nötigen Erfolg. 885 Kegel für Otto bedeuteten gleichzeitig Tagesbestwert, 835 Kegel komplettierten den ersten Durchgang und somit war ein Rückstand von satten 107 Kegeln ein regelrechter Stimmungsmörder. Die Moral der Mediziner war dadurch bereits vor dem Mitteldurchgang am Boden. Zwar erreichten Peter Roigt 841 Kegel und Jürgen Holze 848 Kegel, aber auch in diesem Durchgang waren die Finsterwalder besser. Mit R. Neitsch (863 Kegel) und Kl.-D. Pitschel (853 Kegel) wuchs der Rückstand gar auf 134 Kegel an. In dieser Leistungsklasse eine uneinholbare Differenz. Wie sehr diese Situation an den Nerven zehrte, zeigte sich bei Ralf Gebauer im Schlussdurchgang. Vom Willen getrieben, blieb er nach zwei Topspielen auch nur bei 812 Kegeln hängen. Als einziger konnte Holger Franke sein Leistungsvermögen abrufen, machte das für ihn Machbare und war mit 859 Kegeln Bester seiner Mannschaft. Für Finsterwalde spielte D. Wenske mit 878 Kegeln eine Spitzenpartie, die das schwache Abschneiden von R. Brinsa mit nur 746 Kegeln mehr als wettmachte. So bleiben 87 Kegel Differenz. Eberhard Wiesner