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| 23:53 Uhr

Chronik
Vor 100 Jahren in Sonnewalde

FOTO: Heike Lehmann
2. Juli 1919. Seit dem ersten Julitag galt in der Ephorie Sonnewalde eine Regelung, nach der die Lehrer auf Wunsch hin von den bisher üblichen Küsterdiensten befreit wurden. Von Olaf Weber

Der zuständige Superintendent v. Tilly kam damit einer Entwicklung nach, welche die Trennung von Kirche und Staat forcierte. Der Preußische Lehrerverein sprach davon, dass Küsterdienste für Lehrer unwürdig wären.

Zu diesen Arbeiten gehörten das Schmieren und Läuten der Glocken sowie das Aufziehen und Regulieren der Uhr. Weiter waren die Kirche und der Schnee zu fegen, das heilige Gerät zu reinigen und den gnädigen Herrschaften das Gesangbuch aufzuschlagen.