(owr) Eine Verfügung des Reichskommissars für die Kohleverteilung bestimmte, dass bis auf weiteres keine neuen Anträge auf Anschluss an das Finsterwalder Elektrizitätsnetz gestellt werden durften. Auch die bereits angeschlossenen Nutzer mussten sich auf Einschränkungen einstellen. Wer bisher mehr als 150 Kilowattstunden verbraucht hatte, musste nun mit 90 Prozent der Leistung auskommen. Alle anderen sollten nur die Strommenge des Vorjahres erhalten. Für Kleinverbraucher gab es monatliche Vorgaben. Im Winter, wenn die Beleuchtung besonders wichtig war, durften maximal zwölf Kilowattstunden verbraucht werden, Vom April bis August waren es gerade noch vier.