(owr) Die eingeschmolzene Glockenbronze diente der Kriegsproduktion. Nun wollte der Gemeindekirchenrat neue Glocken anschaffen. Hatte die Gemeinde 1917 noch 6000 Mark Entschädigung bekommen, kostete der Ersatz für den Kirchturm nun 15 000 Mark. Da der Klang wieder dem der alten Glocken gleichen sollte, lehnte man die billigere Variante aus Stahlguss ab.

Gesucht wurden nun Spender, die zur Finanzierung beitrugen. Zugunsten des Glockenfonds nahm Diakonus Schade die Beiträge entgegen. Möglich waren auch Einzahlungen auf das Sparbuch 12175 bei der örtlichen Sparkasse.