(owr) Auf Anregung des Stadtverordneten Johannes Knoche (SPD) hatte die Stadt jetzt einen Wohnungsnachweis gegründet, dessen Nutzung durch Wohnungsuchende kostenlos war. Die Stadt wollte zudem die Gründung eines Bauvereins unterstützen. Inzwischen gab es drei große Stiftungen gegen die Wohnungsnot. Die Unternehmer Thierack (Seifenfabrik), Schuster (Metallwarenhandel) und Reichelt (Schraubenfabrik) hatten Bauland und beträchtliche Gelder gespendet. Die Baupreise waren gegenüber der Vorkriegszeit um 200 bis 300 Prozent gestiegen.