7. November 1918 (owr) Eine Verordnung des stellvertretenden Reichskanzlers betraf die Höchstpreise von Seife im Einzelhandel. Seife, mit Ausnahme von Feinseife, in schnittfester Form durfte pro Kilogramm maximal zwischen 1,30 Mark und acht Mark kosten. Der Betrag richtete sich nach dem Gehalt an Fettsäure.

Eine ähnliche Staffelung gab es bei Schmierseife, die mit Preisen zwischen 56 Pfennig und 5,20 Mark insgesamt billiger war. Seifenpulver mit Verpackung lag bei 30 Pfennig für das halbe Pfund (250 Gramm).