(owr) Todesnachrichten erreichten die Angehörigen aus Lazaretten oder Kriegsgefangenenlagern. Oft kamen sie mit großer Verspätung an. Unteroffizier Otto Wolf aus Eichholz war am 20. August 1918 schwer verwundet in französische Gefangenschaft geraten und acht Tage später verstorben.

Sein Bruder schrieb: „In Treue und Pflichterfüllung ist er nun ein Opfer einer Idee geworden, der er aus eigener Überzeugung nicht glaubte vertreten zu können.“