(owr) In der Zeit der Merseburger Herzöge gegründet, der Landesherr soll am ersten Fest teilgenommen haben, besaß die Gilde ursprünglich eine Reihe von Privilegien und Einnahmen.

Allerdings gingen ihre Aktivitäten schon im 18. Jahrhundert stark zurück, so dass 1819 eine Wiederbelebung erfolgen musste. Zum Besitz der Schützen gehörten da nur noch die Fahne, 30 Büchsen und eine Wiese.

Auch in der jüngeren Geschichte hatte es wieder an Nachwuchs gefehlt. Zur Jahrfeier 1919 erhoffte sich der Schütze F. Ludiger nun einen neuen Aufschwung, zumal er die Gilde als wichtig im Kampf gegen die Spartakisten sah.