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| 08:59 Uhr

Bürgermeisterwahl im September

Doberlug-Kirchhain. In Doberlug-Kirchhain findet die Bürgermeisterwahl am 24. September, gemeinsam mit der Bundestagswahl, statt. Das haben die Stadtverordneten am Mittwochabend einstimmig beschlossen. Eine eventuelle Stichwahl fällt auf den 8. Oktober. Andere Städte in Elbe-Elster verfahren ähnlich. leh

Vor dieser Einmütigkeit, mit der die Abgeordenten einem Vorschlag der Verwaltung folgten, hatte der CDU-Faktionsvorsitzende Thomas Boxhorn noch eine Diskussion angeregt, um den 12. November als Alternativtermin ins Spiel zu bringen. Eine höhere Wahlbeteiligung bei der Bürgermeisterwahl sei nicht zwingend, wenn sie mit der Bundestagswahl zusammenfällt, so der CDU-Chef. Er habe eher die Befürchtung, "dass die Bürgermeisterwahl dann untergeht".

Die Kostenvorteile bei der Terminzusammenlegung lägen bei 2500 Euro, hatte Wahlleiterin Jana Lange vor der Abstimmung zu bedenken gegeben. Darauf konterte Boxhorn mit der Frage "Was darf Demokratie kosten?"

"Eine Zusammenlegung ist nicht undemokratisch", entgegnete darauf Lutz Kilian, der SPD/FDP-Fraktionsvorsitzende. Seine Fraktion sei für den 24. September, weil dann beide Wahlen voneinander profitieren könnten im Sinne einer höheren Wahlbeteiligung. Dieser Argumentation schloss sich Karla Pohl (Linke) an.

Die 2500 Euro Kostenvorteil seien das eine, "das andere ist, die Leute für die Wahllokale an einem zusätzlichen Sonntag zu gewinnen", argumentierte Gert Fest, Fraktionsvorsitzender von WBU/LUN. Das unterstrich auch Manfred Oettrich (SPD), der seit 1988 ehrenamtlicher Wahlhelfer ist. Klaus Rippe (WBU) befürchtete bei einem separaten Termin zur Brügermeisterwahl eher eine geringe Wahlbeteiligung.

Die SPD ist die einzige Partei, die mit Torsten Drescher ihren Bürgermeisterkandidaten für Doberlug-Kirchhain schon offiziell benannt hat.