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| 14:31 Uhr

Finsterwalde
Bürger für Bürger statt Parteien gegen Parteien

 Ronny Zierenberg, Unabhängige Bürger Finsterwalde (UBF)
Ronny Zierenberg, Unabhängige Bürger Finsterwalde (UBF) FOTO: Ron Marzok
Finsterwalde. Wählergruppe UBF schickt 2019 erstmals Kandidaten für die Stadtverordnetenversammlung ins Rennen.

Die Wählergruppe „Unabhängige Bürger Finsterwalde“ (UBF) tritt erstmals bei der Kommunalwahl 2019 für die Stadtverordnetenversammlung Finsterwalde an. Initiiert wurde sie vom langjährigen Stadtverordneten Ronny Zierenberg. Der ehemalige Bürgermeisterkandidat der Bürger für Finsterwalde möchte nach eigenen Angaben auch künftig mit seinen Mitstreitern eine unabhängige Stimme in der Stadtverordnetenversammlung sein. „Die vergangenen Jahre haben gezeigt, dass es notwendig ist, nicht nur ‚mitschwimmende’ Parteiangehörige zu haben, sondern im Interesse der Bürger parteiunabhängig zu agieren. Hier muss das Motto lauten ‚Bürger für Bürger’ und nicht ‚Parteien gegen Parteien’.“

Zurückblickend sehe Ronny Zierenberg die in Kürze zur Verfügung stehende Toilette am Spielplatz in der Bürgerheide, die Diskussion über eine Reduzierung der Straßenausbaubeiträge, den Fuß- und Radweg zum Kaufland, die Sanierung von Spielplätzen und vieles andere als wichtige Punkte an, die er mit angeschoben habe. „Mit den UBF soll weiterhin das angesprochen werden, was die Bürger unserer Stadt bewegt und sachlich wie auch fachlich eine sinnvolle Umsetzung geprüft werden.“ So solle beispielsweise über eine Anpassung der Satzung und Einführung einer Pauschale für alle aktiven Kameradinnen und Kameraden der freiwilligen Feuerwehr diskutiert werden.

Von üblichen Wahlversprechen der Parteien und dem gesteigerten Aktionismus vor Wahlen halte die neue Gruppe wenig. „Es sollen alle Probleme angegangen werden und nicht nur die populären“, so Zierenberg. Die UBF sehe ihren Platz in der politischen Mitte und keinesfalls ganz links oder rechts. Was die Mitstreiter eine, seien die Heimatverbundenheit und das Interesse, sich für die Bürger der Stadt und deren Ortsteile einzusetzen, „und dies unabhängig von Parteieninteressen und sonstigen Einflüssen“, betont Ronny Zierenberg. Wer genau ins Rennen um einen Stadtverordneten-Posten für die UBF geht, werde erst bei einem der nächsten Treffen entschieden. Die genaue Anzahl und Namen der Kandidaten könne er daher noch nicht nennen.

Als Wählergruppe verstehe sich die UBF nicht als Gegner der vorhandenen Parteien und Wählergruppen, sondern vielmehr als Ergänzung. Der Dialog mit allen Demokraten im Interesse der Einwohner habe eine hohe Priorität.

Interessierte Bürger können sich über die E-Mail info@ub-fiwa.de oder Tel. 0163 6517485 mit der Wählergruppe in Verbindung setzen.

(pm/blu)