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Brandruine muss vermutlich zurückgebaut werden

Dieses Schild an der Brandruine dürfte nun wohl keinen mehr ansprechen.
Dieses Schild an der Brandruine dürfte nun wohl keinen mehr ansprechen. FOTO: gb
Finsterwalde. Traurig ist der Anblick der Brandruine des ehemaligen Hauses der Freundschaft, das zuletzt von der Kreisverwaltung genutzt und schließlich auf Beschluss des Kreistages aus dem Frühjahr 2008 verkauft worden war. Durch den Auszug des Landkreises sei der Leerstand erzeugt worden, erinnert die Stadt an den Werdegang und beklagt, dass "der ehemalige Landrat Richter das Haus an den sogenannten Investor in einem Paket mit weiteren, für den Landkreis bedeutenden Häusern, für 50 000 Euro , verscherbelt'" habe. gb

Die Mehrheit im Kreistag konnte seinerzeit mit der Argumentation überzeugt werden, dass es zu den nach jahrelangem Leerstand verkauften Gebäuden, zu ihnen zählte das Haus der Freundschaft, eine lange Geschichte von erfolglosen Verkaufsversuchen gegeben habe.

Nach jetzigem Kenntnisstand im Finsterwalder Rathaus müsse das Gebäude "wohl zurückgebaut" werden. Alle weiteren Pläne würden sich damit erübrigen.

In den frühen Morgenstunden nach der Brandnacht sei ein Vertreter der Objektverwaltung vor Ort gewesen. Zum Rückbau beziehungsweise weiteren Sicherungsarbeiten des Geländes werde es sicher Gespräche geben.

Der Gehweg in der Sonnewalder Straße bleibt derzeit noch mit Hilfe von Bauzäunen abgesperrt. Das Bauordnungsamt prüft gemeinsam mit einem Statiker eventuell vorhandene Gefahr. Der Eigentümer arbeite an einer Lösung, heißt es aus dem Rathaus.