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| 17:03 Uhr

Feuerwehreinsatz in Finsterwalde
Brand im Feintuchwerk gelöscht

Noch gegen 16 Uhr steigt Qualm aus dem Gebäude des ehemaligen Feintuchwerkes, hier aus Richtung Kita „Entdeckerland“.
Noch gegen 16 Uhr steigt Qualm aus dem Gebäude des ehemaligen Feintuchwerkes, hier aus Richtung Kita „Entdeckerland“. FOTO: LR / Gabi Böttcher
Finsterwalde. Müllberge im Inneren der Industriebrache im Finsterwalder Stadtgebiet an der Max-Taut-Straße sind am Donnerstag in Brand geraten. Gegen 16.30 endete der Einsatz.

Als die Feuerwehrleute am Donnerstag gegen 15 Uhr an der Fabrikruine des ehemaligen Feintuchwerkes ankommen, lassen dicke schwarze Rauchwolken das Schlimmste vermuten. Etwa eine Stunde später kann Stadtbrandmeister Michael Kamenz Entwarnung geben. Der Brandherd ist unter Kontrolle. „Es hat zunächst schlimmer ausgesehen. Wir haben von zwei Seiten gelöscht“, sagt der leitende Feuerwehrmann.

Mit 14.55 Uhr zeigt sein Pieper die Zeit der Alarmierung an. Zunächst waren neben den Feuerwehrleuten aus Finsterwalde Mitte, Pechhütte, Nehesdorf und Sorno auch die Wehren aus Massen und Sonnewalde alarmiert worden. Doch das sei schnell abgebrochen worden, nachdem klar war: Der im Gebäude brennende Müll ist von den Finsterwalder Feuerwehrleuten in den Griff zu bekommen.

Kurz vor 16 Uhr konnte Stadtbrandmeister Michael Kamenz schon Entwarnung geben: Brand unter Kontrolle. Der Herd wurde zuletzt noch mit Schaum abgedeckt, bevor die Technik wieder zusammengepackt werden konnte.
Kurz vor 16 Uhr konnte Stadtbrandmeister Michael Kamenz schon Entwarnung geben: Brand unter Kontrolle. Der Herd wurde zuletzt noch mit Schaum abgedeckt, bevor die Technik wieder zusammengepackt werden konnte. FOTO: LR / Gabi Böttcher

Ein Feuerwehrmann musste ins Krankenhaus gebracht werden. Er hatte, vermutlich in der Kombination von Anstrengung und Hitze, einen Zusammenbruch erlitten.

Tobias Pinkwart (r.) von der Finsterwalder Feuerwehr bei der Atemschutzüberwachung. Seine Kollegen Dirk Paasch, Christian Suckert und Thomas Müller können kurz verschnaufen, bevor es ans Zusammenpacken der Technik geht.
Tobias Pinkwart (r.) von der Finsterwalder Feuerwehr bei der Atemschutzüberwachung. Seine Kollegen Dirk Paasch, Christian Suckert und Thomas Müller können kurz verschnaufen, bevor es ans Zusammenpacken der Technik geht. FOTO: LR / Gabi Böttcher

Nach dem Brand in der Nacht zum 27. Juni auf dem unweit entfernten ehemaligen Gelände der Kistenfabrik jetzt wieder ein Brand in einer Industriebrache mitten in der Stadt. Dass sich der Müll im Inneren von allein entzündet hat, glaubt von den Feuerwehrleuten wohl keiner. Offizielle Aussagen zur Brandursache gibt es am Donnerstagnachmittag nicht.

(gb)