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Bodo Broszinski (FDP)

Ich hatte schon früh Interesse an Weltgeschichte und dem aktuellen Weltgeschehen. Lesen, analysieren und hinterfragen waren schon immer Bestandteil meines Denkens.

Beschäftigung mit der Geschichte, dem politischen Tagesgeschehen, Ereignissen und Persönlichkeiten gehörten in meinem Leben immer dazu. Wenn man in der ehemaligen DDR sozialisiert wurde, kam man einfach um Politik nicht herum, ob in der Schule oder in der Freizeit. Nehmen wir die Art der Meinungsbildung, dass man um 19.30 Uhr die Aktuelle Kamera schaute und im Anschluss die Tagesschau und verglich.

Ich bin seit 2002 Bürgermeister von Doberlug-Kirchhain, wurde 2009 wieder gewählt. In den mehr als über 15 Jahren habe ich mein angeeignetes Wissen eingebracht, neues erworben, umfangreiche Erfahrungen in Verwaltung und Kommunal- und kommunaler Haushaltspolitik gesammelt und zum Wohle der Stadt eingesetzt. Das Wichtigste sind aber die Netzwerke, die ich über die Jahre aufbauen konnte und die der Stadt und den Bürgern schon viel Nutzen gebracht haben. Denken wir nur einmal an das Schloss Doberlug, an das historische Areal, die erste Brandenburgische Landesausstellung. Das brauchte Mut, Zuversicht und Nerven, aber auch Verzicht. Ich bin bereit, auch weiterhin meine ganze Kraft für die Stadt und ihre Bürgerinnen und Bürger einzusetzen.

Die Frage ist äußerst hypothetisch. Denn Macht ist etwas Abstraktes. Man kann sie auf der unteren Kommunalebene nicht einfach so bedingungslos ausüben. Hier wirken viele Einflussfaktoren und Rahmenbedingungen, Gesetze und Gesetzlichkeiten, Verordnungen und Richtlinien, finanzielle und Eigentumsverhältnisse. Mit entsprechenden Handlungsfreiräumen und Ermächtigungen würde ich mich der Reihe von unsanierten, verwahrlosten oder herrenlosen Häusern und Grundstücken in der Stadt "besonders stark" annehmen und noch mehr für Ordnung und Sauberkeit sorgen.

Doberlug-Kirchhain ist 2026 eine Stadt mit attraktiven, sanierten Stadt- und schmucken Ortsteilen, mit den vorhandenen kleinen und mittleren Unternehmen als solider wirtschaftlicher Grundlage. Die Stadt bietet eine qualitativ hochwertige soziale Betreuung für die Kleinsten bis zu den Senioren, eine ausgewogene medizinisch-ärztliche Versorgung und ein vielfältigeres Angebot für die Jugend, mit Anreizen, die ehemalige "Kinder unserer Heimat" bewegen, wieder zurückzukehren.

Der Bahnhof ist ein klimafreundlicher Mobilitätsknotenpunkt, die gesamte Stadt bietet eine intakte touristische Infrastruktur. In ihr leben zufriedene und engagierte Bürger.